Du hast jahrelang Privatklienten trainiert, aber vor kurzem damit aufgehört. Erzählst du uns deine Lieblingsanekdote? Ein Kerl kam zu mir und meinte, er würde an Ironman-Wettkämpfen teilnehmen und bräuchte jemanden, der ihn bis an sein Limit fordert. Viele Leute reden viel, so dass ich bei allen mit etwas Leichtem anfange, auch bei diesem Kerl. Als Erstes machten wir also etwas Zirkeltraining, nicht zu schwer und nicht zu schnell – nichts, was meine Mama nicht auch schaffen würde. Nach einer Viertelstunde wurde er grau-grün im Gesicht. Wenn jemand dieses blasse Aussehen bekommt, weiß man, dass er sich übergeben wird. Er rannte also auf die Toilette, kam zurück und wollte weitermachen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich ihn überhaupt nicht mehr hart rangenommen, aber er übergab sich trotzdem wieder!
War das das Ende deiner Karriere als Privattrainerin? Nein, aufgehört habe ich, weil ich gerade an einem Buch und an meiner Website arbeite. Außerdem versuche ich, eine DVD herauszu- bringen. Ich möchte mehr Menschen erreichen. Mein Ziel ist es, die Oprah [Winfrey] der Fitnesswelt zu werden.
„WENN JEMAND DIESES BLASSE AUSSEHEN BEKOMMT, WEISS MAN, DASS ER SICH ÜBERGEBEN WIRD.“