Arnold Schwarzenegger war im Redoutensaal in der Hofburg in Wien Hauptredner beim „Vienna Energy Forum“ mit etwa 1000 Delegierten aus allen Kontinenten. Das VEF wurde von der UNIDO und dem österreichischen
Außenministerium organisiert.
Die Hofburg in Wien
Arnold Schwarzenegger mit dem General- direktor der „United Nations Industrial Development Organization“ (UNIDO), Kandeh K. Yumkella, und einigen Delegierten am 21. Juni 2011 in Wien.
chkeiten, aber hier, in Österreich, hat für mich alles begonnen. Hier habe ich meine erste Hantel gehoben und hier habe ich vor allem von meinen Eltern die eiserne Disziplin und den Willen zur harten Arbeit mitbekommen. Es gibt in diesem Land so vieles und so viele, denen ich dankbar bin. Dem Fredi Gerstl, dem ehemaligen Landeshauptmann Joschi Krainer, Konsul Kurt Brühl und meinen geduldigen Vorgesetzten beim Bundesheer, wo ich Panzerfahrer war, und auch der Athletik Union Graz für die Trainingsmögli-
chkeiten. Leider bin ich diesmal nur für kurze Zeit in Österreich. Aber, I’ll be back. Spätestens im Herbst bei der Eröffnung des Arnold Schwarzenegger Museums in meinem Heimatort Thal bei Graz.“ Vielleicht war es tatsächlich die Freude wieder in Österreich zu sein, oder die Vorfreude auf den Besuch im neuen Museum in Thal am Nachmittag – eines war für alle deutlich zu sehen: Arnold sah blendend aus, war in bester Stimmung und absolvierte alle Termine im dicht gedrängten Tagesprogramm des ersten Sommertages 2011 mit schier nie erlahmender Energie und Freude. Man kann zwar niemandem ins Herz schauen, aber dass dies alles nur Routine
Arnold Schwarzenegger nach seiner Rede im Gespräch mit UNIDO-Delegierten
und Schauspiel war, kann ich mir nicht vorstellen. Als er schließlich, nach dem Besuch am Grab seiner Eltern, an seinem Geburtshaus, eintraf, strahlte er übers ganze Gesicht. Die alten Freunde wurden herzlich umarmt und beim Rundgang durchs Museum sprudelten seine Bonmots nur so aus ihm heraus und zu den kleinsten Details wusste er sofort eine Geschichte dazu. Arnolds Gedächtnis ist phänomenal. Sogar die Freunde aus Thal kamen aus dem Staunen nicht heraus, lebt er doch schon seit 43 Jahren in den USA. Arnold, the one and only. M&F