Als Powerlifter und Bodybuilder studierte Rehan Ernährung an der University of Texas und half, Myoplex zu entwickeln, während er an seiner Doktorarbeit schrieb. Seine Vorstellung in Hollywood kam 2004 über Sylvester Stallone, als Rehan mit ihm arbeitete, um seine eigene Ergänzungsfirma auf die Beine zu stellen, ihm dann half, für Rocky Balboa in Form zu kommen. Rehan traf sich mit der Muscle & Fitness, um darüber zu sprechen, wie man einen großartigen Körper bekommt.
MUSCLE & FITNESS: Welches ist der größte Irrtum in Bezug auf Ernährung, den du ständig korrigieren musst? REHAN JALALI: Ich glaube, die Hauptsa- che ist, dass Leute das Gefühl haben, sie müssten immer noch drei Mahlzeiten pro Tag essen. Ich finde, dass ich gegen den Mythos ankämpfen muss und ihnen sagen muss, nein, kleine, häufige Mahlzeiten sind wichtiger. Sechs Mahlzeiten - Mini-Mahlzeiten nenne ich sie - pro Tag sind der Schlüssel und sie halten das für zu viel Essen. Diese Leute verstehen nicht, dass wenn man die Mahlzeitenhäufig- keit erhöht, man im Grunde genommen den Stoffwechsel beschleunigt, die Blutzucker- werte stabilisiert und die Nährstoffabsorption verbessert, so dass sie auf diese Weise besser Nährstoffe absorbieren können.
M&F: Welche Wirkung werden die Leute für ihren Körper sehen, wenn sie damit anfangen? RJ: Sie werden Fett verlieren, Muskeln aufbauen, stabile Energiewerte, mehr Kraft haben und in der Lage sein, viel besser Nährstoffe zu nutzen, so dass sie einfach viel fitter sein werden.
M&F: Damit steht viel Wissenschaft in Verbindung. Wie bist du zu dem Beruf Ernährungsberater gekommen?
RJ: Sehr vorsichtig! Eigentlich habe ich Ernährung und Biochemie an der University of Texas, Austin, studiert. Ich machte für die University of Texas Powerlifting-Wettkämpfe. Ich trat auch acht Jahre lang im Bodybuilding an und gelangte bis auf Landesniveau. Ich war ein natürlicher Wettkämpfer. Es war irgendwie eine Leidenschaft von mir. Ich war immer daran interessiert, wie ich meinen Körper weiter antreiben konnte. Wie ich mit Nährstoffen mein begrenztes genetisches Potenzial steigern und maximieren konnte. Ich bin von Natur aus überhaupt nicht muskulös. Meine Genetik gibt ein Gewicht von ca. 59 kg vor und vielleicht etwas Bauch und dünne Arme. Aber ich musste diese Genetik bekämpfen. Derzeit wiege ich ca. 82 kg. Ich
versuche, ca. 79-82 kg zu halten und schlank zu bleiben, wenn ich kann. Ich hatte letzte Woche gerade Video-Aufnahmen für einen TV-Spot und musste auf ca. 75 kg runterge- hen. Ich musste super schlank sein.
M&F: Wie viel davon geht auf die Ernährung zurück? RJ: Ich würde sagen, dass 70 bis 75 % davon Ernährung und Ergänzungen sind. Ich glaube wirklich, dass es ein großer Faktor ist. Das ist noch ein Mythos, den die Leute glauben. Man kann nicht gegen eine schlechte Ernährung antrainieren. Man kann das nicht ausgleichen. Man kann nicht sagen, „Ich werde Schokola- denkuchen essen und ihn wieder verbrennen.“ Ihr Körper funktioniert so nicht. Sobald man