Baitollah, wie er mit ausgeschriebenen Vornamen gerufen wird, war bereits 2008 in Bahrain Weltmeister in der Klasse bis 80 kg. Der Iraner war die positive Überraschung des Wettkampfs und ist für Profiszene ein bedeutender Gewinn. Balto gehört zu den wenigen Athleten, die eine Muskelkontrolle auf höchstem Niveau zeigen können - verbun- den mit einer spektakulären Tiefatmung, die nur einige Profis wie der legendäre Frank Zane zustande brachten. Balto hat kontinuierlich an sich gearbeitet und hat inzwischen eine Klasse und Form erreicht, mit der er es fast mit jedem Gegner aufnehmen kann. Zwar ist er in einigen Muskelpartien, bedingt durch das geringere Gewicht, nur gleichwertig, doch mit seiner phänomenalen Beinentwicklung verstand es Balto, die Jury zu überzeugen. Bei der Latpose von hinten wirkten die Beine in der Rückenan- sicht wie von einem anderen Stern. Geschickt präsentierte er seine Stärken und riss das Publikum zu Begeisterungstürmen hin. Im Posing konnte er schließlich den in der Runde 1 noch vor ihm liegenden Feras Saied überholen und sich damit Platz 4 sichern.
eindrucksvollen Kombination von Masse und Härte konnte er seine nicht ganz so stark ausgeprägte Mittelpartie etwas kaschieren. Der Moskauer weiß, wie er sich in Szene setzen muss und überzeugte mit einer kraftvollen und athletisch geprägten Posingkür. In den letzten Jahren wurde Sergey meistens unter Wert geschlagen, da er einfach nicht die heute nötige „Top-Shape“ auf die Bühne brachte. Wenn Sergey nun diesen „FIBO-Weg“ weitergeht, wird er noch für einige größere Überraschungen sorgen.