ie Ärzte sagten Mark Herzlich im Mai 2009, dass die Dinge in zwei Richtungen laufen könnten - eine entsetzlich, die andere erderschüt- ternd. Wenn der Krebs in seinem linken Femur, ein seltener und besonders bösartiger Stamm namens Ewings´ Sarkom, noch nicht gestreut hatte, gab es eine Überlebenschance von 70 %. Wenn er gestreut hatte, betrug die Chance, dass er sterben würde, 90 %. So oder so, Spezialisten ließen ihn wissen, dass er nie wieder derselbe sein würde. Vorbei, anscheinend für immer, war für den First Team All-American
Junior-Linebacker vom Boston College das, was die meisten Footballexperten als todsiche- ren NFL-Starruhm betrachteten. An seiner Stelle war jetzt im besten Fall, auch nachdem Tests ergeben hätten, dass der Krebs nicht gestreut hatte, Chemotherapie, gefolgt von einer Operation, um seinen Femur zu entfernen und ihn durch einen Leichen-Knochen zu ersetzen, gefolgt von vier weiteren Zyklen Chemotherapie und schlussendlich einem
Leben, das er nicht wollte. „Die erste Nachricht ist schockierend“, sagt Herzlich. „Man weiß nicht, was man tun oder wohin man gehen soll. Es bestand die Chance, dass ich sterbe, aber jetzt werde ich nicht in der Lage sein, die Dinge zu tun, die ich mag. Selbst wenn ich alles in meiner Macht Stehende tun würde und die Krankheit besiegte, wäre ich nicht in der Lage, loszulaufen. Ich würde keinen Football mehr spielen.“
WARNZEICHEN Der Krebs kündigte sich anfänglich in Form dessen, was Herzlich als „etwas Schmerzen
MUSCLE&FITNESS Herzlich war
der ACC Defensive Player des Jahres 2008.
KREBS HÄTTE DIE FOOTBALLKARRIERE VON MARK HERZLICH UM EIN HAAR BEENDET. ER WEIGERTE SICH, ZU KOOPERIEREN.