einzigen Male, als wir zusammen trainiert haben, die Fotoshootings für die FLEX, aber die Leute gingen davon aus, dass wir ständig zusammen trainierten. Klar hat er mir bei vielen Dingen enorm geholfen – mit dem Druck zurechtzukommen und mit der geschäftlichen Seite des Sports. Aber wenn wir miteinander reden, geht es um andere Dinge. Um dieselben Dinge nämlich, über die andere Kerle mit ihren Kumpels reden – Kino, Autos, Klamotten in erster Linie.
Du warst mit abnormal hohen Erwartungen konfrontiert vor den NPC Junior Nationals, als du der erste Amateur warst, der je von AMI/Weider Publications unter Vertrag genommen wurde.
Inwiefern hat das deine Karriere gefördert? Das Erste, was Leute, die sich für unseren Sport interessieren, fragen, ist: „Wie bist du an einen Sponsor gekommen?“ Das war aber nicht mein Motiv, als ich Bodybuilder wurde; mir gefiel es einfach, Wettkämpfe zu machen.“ Glücklicherweise habe ich durch Weider/AMI schon früh in meiner Karriere eine großartige Chance bekommen und sie nutzen können. Ich meine, ich war der erste Amateur, den Weider je unter Vertrag genommen hat! Für mich ist das bis heute eine Riesengeschichte. Das machte das Leben etwas leichter für mich und nach meinem Sieg der NPC USA realisierte ich, dass ich nicht mehr gezwungen war, zwei Jobs auf einmal zu haben, und mehr Zeit in meine Karriere als Fulltime-Bodybuilder investieren musste. Mein erster Vertrag mit Weider erlaubte es mir, meine Karriere in mehrerlei Hinsicht zu beschleunigen, und war zu einem großen Teil mitverantwortlich dafür, dass ich so weit kommen konnte.
Wie wichtig war diese frühe Presse? Ein paar Stunden vor meinem Gesamtsieg der USA 2005 erfuhr ich von meinem ersten FLEX-Cover. Es klopfte an meine Tür und da standen [der damalige Chefredakteur] Peter McGough und [FLEX-Fotograf] Kevin Horton. Ein Blitzlichtgewitter und ich denke: Was ist denn hier los? Das Foto wurde, glaube ich, nie veröffentlicht. Ich war so aufgeregt. Ich wusste, dass ich den Wettkampf gewinnen musste, aber ich erinnere mich, gedacht zu haben: Mein Leben ist gerade fantastisch. Da war ich, rund drei Jahre nach meinem Leben als Basketballspieler, und nun hieß es, ich sei einer der besten Bodybuilder der Nation. Auf dem FLEX-Cover zu erschei- nen, war unheimlich cool, weil die FLEX das erste Bodybuildingmagazin war, das ich damals las. Ich kann immer noch nicht glauben, dass das erst sechs Jahre her ist. Meine Karriere als College-Basketballer war nicht über- ragend. Kein einziger größerer Zeitungsartikel wurde im College über mich geschrieben, und plötzlich war ich auf einem Magazincover? Freunde von mir spielten super erfolgreich Basketball und waren gerade Profi gewor- den, aber auf ein Magazincover schaffte es keiner von ihnen. Das war der Anfang; ab da nahmen die Leute Notiz von mir, logischerweise.
Hat dieses Cover irgendetwas
geändert? Und wie! Mein ganzes Leben veränderte sich über Nacht. Alle schwärmten, i ch wä re de r nächste große Star. Ich weiß, dass das viele Veteranen sauer
2005: Heath´ erstes Foto- shooting. Wie viele Bodybuilder können das?