von hinten genauso breit wie die des vierfachen Champions aussehen. Lichter aus. Diese Pose, die vierte Pflichtpose, besiegelt den Ausgang des Wettkampfs. BACKSTAGE NACH DER VORENTSCHEIDUNG „Ein fantastisches Gefühl“, schwärmt ein strahlender Heath wenige Minuten nach Verlassen der Bühne. „Ich habe das Gefühl, als hätte ich auf der Straße gespielt und dem heimi- schen Team vor den Augen seiner heimischen Fans die Hölle heiß gemacht.“ Martinez, der Cutler 2007 in einer kontrover- sen Entscheidung unterlag, schüttelt Heath´ Hand und meint: „Du hast den Titel im Sack. Ein Jahr zu spät, aber du hast ihn.“ BACKSTAGE VOR DEM FINALE Eines der einzigar- tigen Merkmale von Wettkämpfen, die sich über zwei Tage hinziehen, ist, wie sehr die Aufregung und Gerüchteküche im Verlauf von 24 Stunden aufdrehen. Als die Athleten die- ses Jahr am Samstagabend den langen Flur zum Back- stage-Bereich hinuntergehen, konzentriert sich die Aufregung auf Heath´ 3.0-Version und die Gerüchteküche auf Cutlers linken Bizeps. Der Champion besteht darauf, dass sein geschwollener Arm und die Verfärbung Folgen seiner Verletzung sind, nichts weiter. Er beharrt sogar dar- auf, dass ich seine gerissenen Fasern fühle. „Was hätte ich denn machen sollen, allen auf die Nase binden, dass ich einen Bizepsriss habe?“ fragt er. „Natürlich musste ich selbstbewusst auftreten. Ich hoffte, dass es nicht so auffal- len würde, aber ich konnte nichts machen.“ Cutler weiß auch, dass sein Arm nicht sein einziges Prob-
lem war. Er ist sicher, dass er seinen Titel verlieren wird, und beinahe genauso sicher, dass dies seine letzte Jagd auf die Sandow sein wird. Trotzdem ist er zufrieden und freut sich