Dieses Prinzip schreibt vor, dass zur Wachstumsstimulation mehrere verschiedene Trainingsstile angewendet werden. Der beste Wh-Bereich sind 8-12 und in der Regel sollten von einer Übung drei oder vier Arbeitssätze ausgeführt werden. Das ist aber nicht der einzige Weg, um zu wachsen. Und vor allem ist es, wenn die Dinge in jedem Workout exakt so gehandhabt werden, ganz sicher nicht der schnellste Weg. Das bringt uns zu einer der liebsten Maximen der FLEX: Alles funktioniert, aber nichts funktioniert ewig. Die Einbeziehung einer Vielzahl von Trainingsstilen erlaubt es Ihnen, von jedem das Beste für den Aufbau von Kraft und Masse herauszupicken und in Ihr Programm einzubauen. In der Regel sollten Sie jede Woche einen anderen Trainingsstil anwenden und drei bis fünf davon rotieren. Es gibt Dutzende von effektiven Stilen, hier die sieben wichtigsten im Überblick:
STANDARD Der bewährte Klassiker: drei oder vier Sätze pro Übung und 8-12 Sätze pro Satz. HIT Ein oder zwei Arbeitssätze pro Übung, als
Hochintensitäts-Sätze ausgeführt und mittels erzwungener Wh, Ruhepausen etc. über das Versagen hinaus verlängert. Machen Sie vier bis sieben
Arbeitssätze pro Körperpartie. HOHE WH-ZAHLEN Sätze à 20-100 Wh. Verwenden Sie Reduktionssätze, um zahlreichere Wh ausführen und
Ihre Sätze verlängern zu können. POWER/TEMPO Betonen Sie die drei Powerbewegungen (Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken); Gewichte pyramidenförmig erhöhen, bis Sie bei Maximalsätzen à 3-6 Wh ankommen. Zusätzlich Tempotraining einbeziehen, indem Sie Übungen wie Boxensprünge, Teil-Wh Kreuzheben und
Bankdrücken mit Bändern ausführen. 10X10 Sorgen Sie für maximale Vielfalt, indem Sie 10 Übungen pro Körperpartie, aber nur einen Satz à 10 Wh pro Übung ausführen. (Eine Variation des German Volume
Training, das 10 Sätze à 10 Wh von einer Übung vorsieht.) SUPERSÄTZE Machen Sie in Ihrem Workout ausschließlich Supersätze. Lassen Sie zum Beispiel auf jeden Satz für den
Bizeps einen Satz für den Trizeps folgen. ZIRKEL Diese Workouts dienen der Konditionierung, so dass eine Woche mit drei Zirkeleinheiten als „aktive Ruhephase“ genutzt werden sollte. Pro Zirkel 6-12 Übungen, die den gesamten Körper t rainieren, ohne Pause hintereinander ausführen. Machen Sie drei bis fünf solcher Zirkel.