Alle Muskeln sind perfekt proportioniert, ohne dass eine Körperpartie ablenkt oder das Gesamtbild stört.
Breite Deltas, schmale Taille und ausladende Quadrizeps erzeugen eine ideale Silhouette von vorn und hinten.
Feine Details rücken die kleineren Muskeln stärker ins Rampenlicht, verbessern den Fluss und Gesamteindruck des Körpers.
Hauptmuskeln und die Verbindungen zwischen den Muskelgruppen zeigen tiefe Teilungen.
AUSGEWOGENHEIT
Masse ist wichtig, aber ein Classic-Körper ist nicht nur gewaltig, er ist auch ausgewogen. Auf gut Glück Muskeln aufzubauen, ohne auf Proportionalität und Symmetrie zu achten, resultiert in einem ent- täuschenden Körper. Wenn Ihre Arme zu groß für Ihre Schultern sind oder Ihre Brust zu groß für Rücken und Beine, lassen diese dominan- ten Körperpartien die umliegenden Muskeln umso schwächer aus- sehen. Jeder Muskel muss so aufgebaut sein, dass er in Kombination mit allem anderen die Optik des Körpers als Ganzes verbessert. Widmen Sie ein Workout pro Woche der Beseitigung eines
Schwachpunkts. Der Schlüssel ist die zielgerichtete Gestaltung die- ses Workouts und dass der Fokus auf einen kleinen Muskel oder Teil- bereich eines größeren Muskels (oder einer Muskelgruppe) gelegt wird. Beispiele sind obere Brust, hintere Deltas, Quadrizeps- schwung, Trizeps und Beinadduktoren, Da bei vielen Bodybuildern ein Ungleichgewicht zwischen Quadrizeps und Beinbizeps besteht, weil die Beinbizeps gewöhnlich nach schweren Kniebeugen und Beinpressen trainiert werden, sollten Sie sich außerdem Ihre Beinbi- zeps in einem separaten Workout vorknöpfen, um ihnen mehr Energie schenken zu können. Die Beinbizeps sind keine große Muskelgruppe und schweres Gewicht, zusammen mit schlampiger Technik, bringen sie nicht zum Wachsen. Sie sind ein Ausdauermus- kel, weshalb höhere Wh-Zahlen der richtige Weg sind, Ihre Beinbi- zeps so aufzubauen, dass sie von der Seite betrachtet schön tief hängen und von hinten tiefe Einschnitte zeigen.