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Kulinarik bei besonderen Ver- anstaltungen wie beispielsweise Management- oder Vorstands- sitzungen. Im zweiten Stock befindet
it seiner
eleganten, in sich gewundenen Architektur prägt der 177 Meter hohe Generali-Tower die Skyline von Mailand. Seine Geometrie ist die gedachte Verlängerung der von den Straßen gebildeten Ach- sen durch die Stadt, die oberen Stockwerke blicken in Richtung des berühmten Mailänder Doms. Der von Zaha Hadid Architects entworfene Wolkenkratzer ist Teil des Projekts CityLife auf dem alten Messegelände Fiera Milano, er beherbergt auf 44 Stockwer- ken und 50.000 m2 die Büros der Generali Group, ein Betriebs- restaurant, einen Vortragssaal, sowie einen Shopping District nebst Tiefgarage für 7.000 Autos, im Außenraum ist er umgeben von Plätzen und einem öffentli- chen Park. Die Assicurazioni Generali S.p.A. – kurz Generali Group – ist die größte ihrer Art in Italien und unter den Top Ten der größten Versicherungsunter- nehmen weltweit. „Seit 2018 befinden sich sämtliche Unter- nehmen der Gruppe, die vorher in verschiedenen Büros über ganz Mailand verteilt waren, unter einem Dach“, sagt Marco Boldrini, Tower Facility Manager bei Generali. „Im Generali-Tower arbeiten rund 2.200 Angestellte, zusätzlich haben hier 200 freie Mitarbeiter und Berater einen Arbeitsplatz.“ Das Gebäude beherbergt auch
mehrere gastronomische Ein- richtungen. Im 40. Stock wurde ein gehobenes Restaurant für die Führungsetage eingerichtet. Hier servieren Küchenchef Giancarlo Morelli (siehe S. 49) und die Mit- arbeiter seines Unternehmens MOAM einen erstklassigen Mittagstisch und sorgen für die
sich die große Cafeteria für die Angestellten und die freien Mit- arbeiter. Sie wird von CIRFOOD, einem der größten Unternehmen Italiens in der Gemeinschaftsver- pflegung, betrieben und bietet eine Auswahl hervorragender Gerichte. Der innovative, funktio- nale Raum dient tagsüber auch als Treffpunkt für sowohl infor- melle als auch geschäftliche Mee- tings. Im kleinen italienischen Café kann man ein Frühstück, leichte Mittagsgerichte und fri- sche Backwaren bekommen. „Die unterschiedlichen An-
sprüche der verschiedenen Servicelevels entsprechend zu bedienen, zählt zu den größten Herausforderungen für den Catering-Anbieter. Zudem war es nicht ganz einfach, in den durch die besondere Architek- tur bedingten asymmetrischen Räumen funktionale Bereiche zu schaffen“, erklärt Boldrini. „Und mittags, wenn Hochbe- trieb herrscht, müssen wir ein abwechslungsreiches Angebot an Menüs und Speisen bei mög- lichst geringen Wartezeiten anbieten können.“
Aus der Not geboren Die Corona-Pandemie stellte den Catering-Anbieter CIRFOOD vor eine neue Herausforderung: Die Verpflegung der im Büro anwesenden Generali-Mitarbei- ter zu ermöglichen, obwohl das Betriebsrestaurant geschlosse- nen bleiben musste. „Zusätzlich zum Restaurant
betreiben wir seit 2019 einen Ta- ke-Away Service mit Bestellmög- lichkeit per App“, erzählt Lorenzo Catanoso, Client Manager bei CIRFOOD. „Die bestellten Spei- sen werden in einem gekühlten Schließfach deponiert, wo die Mitarbeiter sie jederzeit abholen
können. Während der Pandemie haben wir den Service erweitert und das Essen direkt an den Schreibtisch geliefert.“ Die Bedienung der Bestell-App
ist einfach. „Sie funktioniert wie alle anderen Liefer-Apps auch, nur dass die Speisen bereits am Vortag unter Angabe des gewünschten Lieferorts bestellt werden müssen. Geliefert wird dann zwischen 12.30 Uhr und 14.00 Uhr“, sagt Catanoso. Dieser Service hat der Gene-
rali-Group dabei geholfen, den Betrieb auch in dieser schwieri- gen Zeit aufrechtzuerhalten. „Die Beschäftigten konnten sich ihre Lunch-Box auf ihre Etage liefern lassen“, so Boldrini. „Sie mussten das Büro nicht verlassen, um sich mit vielen anderen Menschen in die wenigen noch geöffneten Geschäfte in der Umgebung zu drängen, damit sie sich etwas zu Essen besorgen können.“ Diese Lösung aus Pandemie-
Zeiten wird auch in Zukunft beibehalten. „Sie hat enorme Vorteile, auf die wir nicht ver- zichten wollen. Da die Bestel- lungen schon einen Tag vorher erfolgen, können wir zeitlich und mengenmäßig genauer planen und dadurch Lebensmittelver- schwendung vermeiden.“
Nachhaltigkeitsziele Die Reduzierung von Lebens- mittelabfällen ist ganz im Sinne
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Ganz links: der imposante Generali- Tower. Ganz oben: Per CIRFOOD-APP wird den Mitarbeitern ihr Essen auf ihre Etage geliefert. Darunter: Marco Boldrini von Generali
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