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923 | WEEK 44-45 30 OKTOBER 2019


29 Rivertech mit solidem Fundament zum weiteren Wachstum aufgestellt


ROTTERDAM Der neue Managing Director Otto Groen, der 2018 zu Rivertech kam, war für das Unternehmen unter der Leitung von Johan Rijfers ein großer Gewinn. Ein gutes Jahr später machte die Firma Groen zum Partner, d.h. zum Miteigentümer. Seine schnelle Karrière bestätigt die Unternehmensphilosopohie, die beinhaltet, Mitarbeitern Möglichkeiten zum Aufstieg zu bieten.


Die Stärke von Rivertech ist es, Menschen zu schulen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Wissen zu erwerben, um weiter zu wachsen. Außerdem bieten wir optimale Arbeitsbedingungen, um Menschen zu ‘faszinieren und zu fesseln’. Durch die hochqualitativen Dienstleistungen, die Rivertech auszeichnen, tut unser Unternehmen auch viel für die Kundenentwicklung. Um ein stetiges Wachstum zu gewährleisten, stehen Mitarbeiter und Kunden somit im Mittelpunkt. Das scheint eine goldene Formel zu sein, denn das Unternehmen geht von Erfolg zu Erfolg.


Dass sich auch Menschen von außerhalb der Branche im maritimen Bereich behaupten können, zeigt der Erfolg von Otto Groen bei Rivertech, einem Unternehmen, das sich auf nautisches und technisches Management von Passagierschiffen spezialisiert hat. Johan Rijfers, CEO, kennt Groen schon lange als Hobby-Kapitän und fanatischer Wassersportler aus der Segelwelt. Groen kommt ursprünglich von außerhalb der Branche aus der Grafikindustrie, wo die Firma Verpackungen für Lebensmittel betreute. Der Wechsel 2018 zu Rivertech erwies sich als Erfolg. Als Geschäſtsführer lernte Groen voriges Jahr alle Seiten des Unternehmens von innen kennen, auch die der Schifffahrt und brachte es mit einem offenen Blick und Anregungen von außen nach vorn. “Im ersten Jahr meiner Orientierung in der Branche war Niedrigwasser nicht nur theoretisch von Bedeutung, sondern in der Praxis“, erzählte Groen.


Sein rascher Umzug von Woerden nach Arnhem war “ein Zeichen des Vertrauens in eine gemeinsame Zukunſt“, erläutert Rijfers, der stolz darauf ist, Groen zum Mitgesellschaſter des Unternehmens gemacht zu haben, um die nächsten Schritte für die Weiterentwicklung von Rivertech gemeinsam zu machen. Groen beteiligt sich dadurch an Rivertech Nederland BV, Rivertech Cyprus Ltd., Rivertech AG in der Schweiz – seit Juli dieses Jahres eine neue Niederlassung in Zug - und Rijfers Nautical Management. Im letztgenannten Betrieb ist die Flotte der vier eigenen Schiffe untergebracht, die nächstes Jahr durch die MPS Andrea und 2021 durch die MPS Antonia verstärkt wird. Gemäß der Arbeitsteilung der beiden Gesellschaſter konzentriert sich Rijfers in erster Linie auf Neubau, während sich Groen ums operative Management kümmert. Beim Neubau von Passagierschiffen arbeitet Rivertech seit Jahren mit der Vahali-Werſt in Servi zusammen, die die Schiffsrümpfe baut. An dem niederländischen Standort Gendt werden die Schiffe fertig gebaut.


Johan Rijfers


Ich bin stolz auf die Zusammenarbeit mit Otto Groen, um Rivertech gemeinsam mit ihm auszubauen


Erweiterung der Flotte und der Kundschaſt Dass die Flotte von Rivertech nicht nur durch den Bau eigener Schiffe wächst, zeigt sich daran, dass seit diesem Jahr auch die


Donau-Experten, einen Frankreich-Experten und einen Rhein-Main-Donau-Spezialisten. Es ist immer jemand aus den Wochenendschichten erreichbar. Dienstanweisungen an Bord helfen beinah in allen Situationen, aber es ist dennoch angenehm, die Möglichkeit zu haben, sich Rat von außen zu holen. Die technische Leitung von Rivertech hat Frank Hubers. Dass Rivertech in dieser Abteilung vier corporate Maschinisten hat, zeigt, dass man auch hier Karriere machen kann.


Otto Groen und Johan Rijfers (r.)


AmaMagna und die AmaMora für sie fahren. “Für uns ist es eine schöne Herausforderung“, sagt Rijfers, “mit einem Projekt wie der AmaMagna zu zeigen, dass wir Leute mit den richtigen nautischen und technischen Kenntnissen an Bord bringen können”. Auch 2020, erzählt er weiter, werde er für Ama Waterways ein neues Schiff bemannen. Im kommenden Jahr wird, wie bekannt wurde, außerdem die neue Andrea für Phoenix fahren, und im Juni wird Rivertech ein Schiff für einen neuen Kunden in Dienst nehmen. “Für 2021 und 2022 laufen auch schon konkrete Projekte zum Ausbau der Flotte“, ergänzt Groen. In der letzten Zeit sei viel investiert worden, damit diese Erweiterung möglichst reibungslos verläuſt. So sind etwa neue Soſtware-Pakete entwickelt worden, die für alle Mitarbeiter auf einer gemeinsamen Plattform zugänglich sind. Das System ermöglicht es Kapitänen z.B. von Land aus zu verfolgen, was sich auf dem Schiff abspielt, bevor er wieder an Bord geht. Die Entscheidung zur Erweiterung spiegelt auch die Qualitätskontrolle und Beibehaltung des gewohnten Serviceniveaus wider. “Wir mussten Kunden abweisen, um das Wachstum in den nächsten Jahren überschaubar zu halten“, sagt Rijfers. Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist für uns äußerst wichtig. Wir lassen genug Spielraum, um an Bord und im Büro im Einklang mit ihren Zielsetzungen wachsen zu können. “Das bedeutet, dass wir uns auf unsere bestehende Kundschaſt – namentlich Alma Waterways und Phoenix – konzentrieren und darüber hinaus nicht unbegrenzt weiterwachsen können”.


Entlastung an Bord Eine treue und zufriedene Kundschaſt beweist, dass Rivertech zu ihrer Unterstützung gutes nautisches und technisches Personal an Bord bringt. Dass dadurch auch die Besatzung entlastet wird, ist nicht überall bekannt, zeigt sich aber an der Organisationsstruktur und an der geringen Fluktuation des Personals. “Wir wollen als Arbeitgeber attraktiv bleiben“, sagt Groen. Das gilt an Bord ebenso wie in den drei Büros und für Schulungskurse, die angestrebte Karriereschritte im Betrieb möglich machen.


An Bord wird in festen Teams gearbeitet, die jährlich neu zusammengestellt werden. Zu den guten Arbeitsbedingungen gehört es, dass Kapitäne zwischen vier Wochen auf dem Schiff und vier Wochen Pause oder je zwei und zwei Wochen wählen können. Da die Zeitpläne strikt eingehalten werden, geht das Wachstum des Betriebs nicht auf Kosten der Freizeit. Um an Bord gut arbeiten zu können, sind die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Unterstützung vom Land sehr wichtig, betont Groen. Neben der festen Besatzung an Bord beschäſtigt Rivertech auch vier corporate Kapitäne, vier Maschinisten, zwei Steuerleute sowie Lotsen, die seit langem mit Rivertech zusammenarbeiten. Sie kommen an Bord und arbeiten neue Mitarbeiter ein, führen Projekte aus und springen ein, wo das nötig ist. Die Kapitäne sind zudem das “verlängerte Büro“ auf dem Schiff. Sie sind immer an Bord eines Schiffes und sorgen dafür, dass Menschen sich nicht treiben lassen, sondern Erfolg haben.


Otto Groen


Wir sorgen dafür, dass Menschen sich nicht treiben lassen, sondern Erfolg haben


So hilſt z.B. unser corporate Steuermann an Bord bei der Einarbeitung neuer Matrosen. Das entlastet nicht nur den Kapitän; es bleibt auch Zeit, um zu sehen, wie die verschiedenen Funktionen an Bord von Rivertech-Schiffen ausgeführt und Materialien benutzt werden sollen. Auf diese Weise kann auch mit Schulen zusammengearbeitet werden. Wer aus einem anderen Bereich der Binnenschifffahrt kommt, kriegt ein Schnüffelpraktikum, damit festgestellt werden kann, ob das der richtige Arbeitsplatz für ihn ist. Jeder der corporate Kapitäne ist Spezialist für ein Gebiet. So gibt es einen


Stelle mit Goldrand Die goldenen Streifen an den Uniformärmeln zeigen die Funktion an, aber die goldene Kante der Flusskreuzfahrt kommt darin sicher auch zum Ausdruck. Es wird für einen gekocht und gewaschen, und man macht die gleichen Erfahrungen wie die Passagiere. Als erster Kapitän von Rivertech- Frachtschiffen kann man als zweiter Kapitän von Passagierschiffen einsteigen. Nach einem Gespräch mit der Verwaltung kann man auch ein “Schnüffelpraktikum“ machen. Auf diese Weise kann man die Passagierschifffahrt an Bord kennenlernen, wenn man z.B. der Sicherheitsrede beim Kapitäns-Dinner beiwohnt. Dann weißt du, worum du dich bewirbst. “Unsere australischen, amerikanischen, deutschen und englischen Gäste sind schon manchmal erstaunt, dass wir einen 24- oder 28-jährigen ersten Kapitän haben“, erzählt Rijfers. Das ist nur mit sehr gut ausgebildeten Menschen möglich, die neben dem Fahren von Januar bis März wochenlange Trainingskurse besuchen. Das Unternehmen stellt dafür die letzten beiden Januarwochen in Arnheim und die ersten beiden Februarwochen in Linz und in Frankreich zur Verfügung. Mit der Feuerwehr werden verschiedene Szenarios geübt, und es werden Notfälle durchgespielt. Zusammen mit dem Nova College wird die Kommunikation mit Behörden geübt, und Simwave unterstützt Übungsmanöver auf dem Simulator.


Otto Groen


Ein klares Ja nach einer Einführung in die Arbeit auf einem Passagierschiff verhindert eine Personalpolitik des 'hire and fire'


Besatzungsmitgliedern verschiedener Nationalitäten wird die Möglichkeit geboten, Niederländisch und Deutsch zu lernen. Für die Kommunikation an Bord und damit für die Sicherheit und Zusammenarbeit ist das auf jeden Fall gut. Während der Wintermonate werden die Maschinisten über die technischen Entwicklungen unterrichtet, damit sie immer auf dem letzten Stand sind. Auch sie werden so auf die neue Saison vorbereitet.


Rivertech Rivertech bietet nautisch und technisch qualifiziertes Bordpersonal für Fahrgastschiffen an. Mit Otto Groen als neuem Partner von Rivertech hat sich das Unternehmen im letzten Jahr auf nachhaltiges Wachstum vorbereitet. Rivertech beschäſtigt 286 Mitarbeiter auf Schiffen. In den drei Verwaltungsniederlassungen arbeiten zwanzig Kolleg/innen. Das Unternehmen übernimmt gerne Quereinsteiger aus anderen Branchen der Binnenschifffahrt, die für nautische und technische Dienste eingesetzt werden. Je nach Wunsch kann man im 4-4, 4-2 oder auch 2-2 Wochentakt arbeiten. Rivertech bietet intern ein breites Angebot von Aus- und Fortbildungsprogrammen, die auf die Arbeit an Bord vorbereiten und weitere Aufstiegsmöglichkeiten im Berufsleben eröffnen.


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