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20 Duisburger Hafen kauſt auffällig viele Zigarren


DUISBURG Der Bund der Steuerzahler hat in seinem Schwarzbuch mit Steuerverschwendungsfällen unlängst den Duisburger Hafen AG (duisport) aufgenommen. Nach Dokumenten, die dem Bund zugespielt wurden, kauſte der Hafen 2015 auffällig viele Edelzigarren der Marke „Carlo Corado Crucero“. Mehrere Male im Monat mussten Fahrer der Duisburger Hafen AG mit dem Dienstwagen die Zigarren bei einem Tabakladen in Moers abholen.


Der Bund der Steuerzahler nennt die Praxis ‘aus der Zeit gefallen’ und untersucht, ob es um Steuergeldverschwendung geht. “Schließlich ist die Duisburger Hafen AG Eigentümer und Betreiber des Duisburger Hafens und gehört zu zwei Dritteln dem Land Nordrhein-Westfalen und zu einem Drittel der Stadt Duisburg,” so schreibt der Bund. Von Januar bis Juni 2015 wurden 23 Kisten à 25 der Zigarren aus Nucaracgua bestellt, die damals pro Stück 4,20 Euro kosteten. Auf Nachfrage bestätigte die Duisburger Hafen AG diese Praxis. „Wir bieten besonderen Gästen unseres Hauses Zigarren zum direkten Genuss an”. So geht das schon seit vielen Jahren, und auch heute noch wird es so gehandhabt.


Es müssen schon viele Zigarrenraucher sein, die der Hafen begrüßen muss. Wie das Foto aus dem Jahr 2016 belegt, gehörten auch Journalisten zu den besonderen Gästen. Bei der Pressepräsentation des Jubiläumsbuch 300 Jahre Duisburger Hafen stand auf dem Kaffeetisch eine große, edle Kiste mit Zigarren zum direkten Genuss bereit.


Bekanntlich ist der Vorstandsvorsitzende der Hafengesellschaſt ein Liebhaber schöner Zigarren mit leichtem Holzaroma. Für ihn ist es wahrscheinlich nicht so schön, um sich immer alleine eine Zigarre anzuzünden. Ihre Korrespondentin, der die Kiste schon öſters angeboten wurde, trinkt gerne mehr als eine Tasse Kaffee, aber sie raucht nicht.


923 | WEEK 44-45 30 OKTOBER 2019


Hafen Hamburg lässt Hafengebühre unverändert


HAMBURG Trotz einer Inflationsrate von 1,2 Prozent in Deutschland hebt die Hamburger Hafenbehörde (HPA) die Hafennutzungsentgelte für Schiffe nicht an.


Nicht nur Hochseeschiffe profitieren hiervon, auch die Tarife für Binnen- und Hafenschiffe bleiben stabil. Die HPA will mit dieser Preispolitik ‘ein Zeichen für die Zukunſt des Logistikstandorts setzen’. Als Umwelt-Anreiz wird die Hansestadt in Übereinstimmung mit anderen Seehäfen ab nächstes Jahr geräuscharmen Seeschiffen mit Rabatten entgegenkommen.


Ob moderne Binnenschiffe auch derarti- ge Vorteile geniessen können, wird nicht erwähnt.


Brückentrog aus Stahl


DORTMUND Mit dem Verschub eines über 2000 t schweren Brückentrogs aus Stahl ist ein erster Meilenstein im Zuge des Ersatzneubaus der Kanalbrücke von 1935/36, die den Dortmund-Ems-Kanal nördlich von Münster über die Ems führt, erreicht. Vier Tage dauerte die Installation des Troges für die temporäre Umfahrungsstrecke. Nach Fertigstellung wird die alte Kanalbrücke erneuert.


“Vorne auf dem Tisch steht eine Kiste mit Zigarren für besondere Gäste bereit”. GREEN AWARD GEGEN ÖLVERSCHMUTZUNGEN


Foru-Solution kämpſt gemeinsam mit ROTTERDAM Das Green Award System hat einen neuen Incentive-Anbieter: Foru-Solution, ein Unternehmen das ein innovatives und leistungsfähiges Produkt zur Beseitigung von Ölflecken liefert.


Ölverschmutzungen sind ein großes Anliegen, da sie die Meere verschmutzen und empfindli- che Ökosystem zerstören. Die Schiffsindustrie versucht dieses Thema seit Jahren anzuge- hen. Green Award hat hierzu umfassende Forschungen angestellt und vorbeugende Maßnahmen in ihre Vorschriſten eingeführt.


Es gibt verschiedene Methoden um Ölflecken zu beseitigen. Foru-Solution bietet mo- derne Ausrüstungen zur Bekämpfung von Ölverschmutzung. Foru-Solution liefert Notfallausrüstungen um Ölschäden auf ein Minimum zu begren- zen. Diese stehen in 2 Größen zur Verfügung: FORU 340 (eine größere Variante mit höhe- rer Kapazität) und FORU 70 (eine kleine- re Variante die von 2 Personen bedient werden kann). Diese FORU Systeme kön- nen an strategischen Orten aufgestellt wer- den, z.B. in Hafengebieten oder entlang der


Flüsse und Binnenwasserstraßen, damit die Ölbekämpfung im Falle eines Ölaustrittes schnell stattfinden kann und die negativen Folgen so gering wie möglich bleiben.


An Bord Das Unternehmen prüſt derzeit die Möglichkeit um diese FORU Systeme in nä- herer Zukunſt an Bord von Seeschiffen verfügbar zu stellen, damit qualifizierte Besatzmitglieder umgehend reagieren kön- nen um unfallbedingte Ölaustritte beheben zu können.


Foto Judith Stalpers


Foto: WSV


Jan Fransen (links) Green Award Foundation; Koos Tamminga und Bert Smit von Foru- Solutions, und Keita Shinohara - Green Award.


RUBRIK MARCEL LOHBECK


Die Kunst des Machbaren


VBW will das Verkehrsministerium dabei unterstützen, den 8-Punkte-Plan zum Erfolg zu führen. Schiffsbetreiber und Verlader dürſten in diesem Jahr aufatmen. Eine Wiederholung der gravierenden Niedrigwasserereignisse des vergangenen Jahres hat nicht stattgefunden. Dennoch gehen Klimaexperten davon aus, dass Niedrigwasserperioden wie die in 2018 künſtig häufiger auſtreten könnten.


Bundesverkehrsminister Scheuer hat mit seinem im Juli präsentierten 8-Punkte- Plan für den Rhein gemeinsam mit allen Schifffahrts- und Industrieverbänden von vielen Seiten begrüßte Schritte zur Bewältigung künſtiger Niedrigwasserphasen erarbeitet und verabschiedet. Es ist klar, dass ein solcher Plan zunächst einmal ein politisches


Kommunikationsinstrument und kein bis in jedes Detail ausgearbeitetes Konzept darstellt. Diese acht Punkte müssen nun zeitnah in Angriff genommen und mit Inhalt und Aktivitäten unterlegt werden. Ungeprüſt bereits jetzt eine Staustufenlösung zu favorisieren, ohne den notwendigen Umfang und alle Effekte dieser Maßnahme zu kennen, wäre reiner Populismus und würde unnötig eine neue Front mit den Umweltverbänden eröffnen.


Der VBW als Mitzeichner des 8-Punkte-Plans hat substanzielle Unterstützung angekündigt. Eine neue interdisziplinäre Arbeitsgruppe wird ausgehend von den hydrologischen Systemzusammenhängen und den absehbaren Klimaeffekten für die Handlungsfelder Infrastruktur, Flotte und Logistik Impulse


erarbeiten und deren Erfolgsaussichten abschätzen. „Politik ist die Kunst des Machbaren“ soll Bismarck gesagt haben, das gilt auch, wenn es um schnelle und wirksame Hilfe für die verladende Wirtschaſt am Rhein geht.


Marcel Lohbeck Verein für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e.V.


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