Die „Gletscherketten“
Die 600 Millimeter breiten Drei-Steg-Platten wurden zusätzlich mit rund fünf Zentimeter hohen und zehn Zentimeter langen, aufrecht stehenden Spikes aus Stahl, die sich tief in das Eis drücken, versehen. Dadurch er- reicht die Robert Aebi AG, Partner von Volvo CE für die Schweiz, beim EC380DL eine nochmals verbesserte Standfestigkeit und Bodenhaftung beim Gletschereinsatz bei der Saastal Bergbahnen AG.
Einschnitt auf dem Gletscher. Die Viertausender um uns strahlen be- reits in der Sonne, derweil der Bagger noch im eisigen Schatten steht. Florian Gnos packt seine Tasche und wir stapfen zur Maschine. Der 38-jährige Schweizer steigt über die Ketten in die von einem Gitter geschützte Kabine und lässt den Sechszylinder an. Der Bagger steht tief in einer freigeschaufelten Bahn vor einer Schnee- und Eiswand, die sich als Teil eines Gletschers entpuppt. Florian Gnos: „Unsere Aufgabe ist, Gletscherspalten zu finden und sie in einer Sondierspur freizulegen. Dann „verfüllen“ wir die Spalten mit Schnee und Eisbro- cken, um die Skifahrer vor Unfällen und Stürzen in die tiefen Spalten zu bewahren.“
Der EC380DL füllt pistennahe Gletscher - spalten auf.
Die Arbeit des Baggerfahrers birgt viele Tücken. Gnos arbeitet jetzt schon zwölf Jahre bei der Saastal Bergbahnen AG in der Abteilung Pistendienst. Während der Skisaison heißt das: Instandhaltung der Pisten und Unterstützung des Rettungsdienstes. Denn es gibt immer wieder einmal Verletzungen, die zum Glück häufig glimpflich ausge- hen. Im Tagesbetrieb gehört das Sichern und Überwachen der Pisten zu den üblichen Aufgaben. Ab 16 Uhr, wenn die Skifahrer mit der letzten Bahn zu Tal gefahren sind, gehen er und seine Kollegen daran, mit Pistenraupen die Skipisten für den nächsten Tag zu präparieren. Der schwierige Teil seiner Arbeit wartet aber nach dem Ende der Skisaison auf Florian Gnos, wenn er sich mit seinem schweren Bag- ger in den Gletscher gräbt, um Spalten zu füllen, Wege anzulegen und die Pisten für die nächste Saison zu sichern.
Fahrerfreundliche Bedienung Nun sitzt Florian Gnos im EC380DL und beginnt, eine Eiswand ab- zutragen: „Die Bedienung im Volvo ist ausgesprochen fahrerfreund- lich. Alles ist vom Fahrersitz aus gut zu erreichen, die Bedienelemen- te sind in den Sitz integriert. Die Hydrauliksteuerung spricht auch bei großer Kälte sehr schnell und präzise an. Der Motor arbeitet ange- nehm leise. Hinzu kommt die große Reichweite des Auslegers. Und für mich ganz wichtig: Da hast du eine ausgezeichnete Übersicht nach draußen.“ Gerade beim Einsatz im Gletscher benötigt der Fahrer eine gute Über- und Rundumsicht vom Fahrerplatz aus.
Florian Gnos häuft vor dem Bagger Eis und Hartschnee auf. Auf die- sem künstlichen Hügel entsteht der neue Standplatz für die weitere Arbeit. Die 40 Tonnen Gewicht der Maschine drücken den Schnee zwar fest in den „Untergrund“. Dieser ist allerdings nur schwer bere-
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