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entfernte Groß Oesingen zu lange dauern und zu kostspielig sein. Die genaue Position loka- lisiert das serienmäßige Volvo-Telematiksystem CareTrack. Es liefert außerdem wichtige Ma- schinendaten wie Betriebszustände, geleiste- te Arbeitsstunden oder Kraftstoffverbräuche und erinnert sogar an fällige Inspektionen.


Der Motor-Grader G946B macht mit seinen zwei Schiebeschildern aus der Buckelpiste in kurzer Zeit wieder einen befahrbaren Waldweg.


hat Swecon geliefert. Seit neun Jahren besteht ein enger Kontakt zum Garbsener Volvo-Händ- ler, der – wenn nicht die eigene Rodewald- Werkstatt – auch den Service übernimmt.


Bei der Ausstattung des Motor-Graders hat Rodewald in die Vollen gegriffen. Um flexibel agieren zu können, ließ der gelernte Industrie- mechaniker die Straßenbaummaschine neben niedriger Kabine und Joystick-Schaltung mit zwei Schiebeschildern, Neigungsmesser, zu- sätzlichen Arbeitsscheinwerfern und Kit für die Straßenzulassung ausstatten. Außerdem ist der Allrader für den Einsatz mit Heckaufreißer und 3D-Lasersteuerung vorbereitet.


Effizientes Arbeiten Um ökologisch unterwegs zu sein, arbeitet der leistungsstarke Sechszylinder-Motor mit Ab- gasrückführung und erreicht dadurch die strenge EU-Emissionsstufe 3B (Tier 4i). Die Hydraulikanlage ist mit biologisch abbaubarem Öl befüllt, das kontinuierlich gefiltert wird, um die Einsatzzeit zu verlängern. Das Elf- statt


14 DER KUBIKMETER


Achtgang-Getriebe erlaubt acht Leistungsein- stellungen und sorgt für ein geringes Kriech- gangtempo bei höherer Kraftausbeute im Ar- beitsbetrieb.


Die zahlreichen Features nutzt Grader-Fahrer Jens Woicke souverän und steuert die Volvo- Straßenbaumaschine präzise über den Wald- weg. An schmalen Stellen verwendet der 26-Jährige den Motor-Grader im Hundegang und planiert dank zweier Schiebeschilder links und rechts gleichzeitig den Boden. Drei bis vier Stunden hat der gelernte Berufskraftfahrer und bisherige Baggerfahrer für das Rohplanen und Nachverdichten der 800-Meter-Strecke kalkuliert. Dann müssen Bagger das abge- schobene Erdreich im Seitenraum verteilen, bevor der Grader die neue Schotterdeck- schicht auftragen kann.


Seine freie Zeit nach der Schicht verbringt der Motor-Grader versteckt im Wald. Bei einem Höchsttempo von 40 km/h auf der Straße wür- de der tägliche Heimweg ins gut 80 Kilometer


Gute Auslastung „Mir ist wichtig, dass sich meine Fahrer mit ihren Maschinen identifizieren. Dann halten sie ihr Arbeitsgerät auch gut in Schuss“, argumen- tiert Rodewald. Der Motor-Grader von Volvo ist für den gesamten Betrieb etwas Besonde- res. Gut 1.000 Betriebsstunden muss die Maschine im Jahr laufen, um sich zu rentieren. Neun Monate stehen dafür zur Verfügung. Zwischen Dezember und März herrscht meist Winterpause im Waldwegebau.


Dann schlägt die Stunde für Boris Rodewald. Als „ein Mann von draußen“, der selbst sämt- liche Maschinenberechtigungen vorzuweisen hat, setzt sich der Betriebsleiter in den frühen Morgenstunden wieder selbst hinter das Steuer eines Lkw und übernimmt für Bund und Land den Winterstreudienst. Als einer, der sonst Aufträge für die Firma reinholen und abwickeln muss, will er auch da nicht zimper- lich sein. ■


Hinrich Dierks (links) und Jens Woicke führen das Kommando auf der Maschine.


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