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Bei den Arbeiten auf verschiedensten Un-


tergründen haben sich die Volvo-Maschinen bestens bewährt.


Die Neugestaltung findet im Zuge der für die Jahre 2013 und 2014 angesetzten Deichverstärkung statt.


Pressarbeiten, den Straßen- und Landschafts- bau bis zu umfassenden Bauleistungen für Häfen, Wasserstraßen, Dämme und anderen Wasserbauten – und die vielen Fähigkeiten waren auch bei diesem Auftrag gefordert.


Die für solch einen Einsatz benötigten Maschi- nen bedürfen oft einer besonderen Konfigura- tion, um etwa Bodendruckbelastungen nicht zu überschreiten oder auf sehr losen Unter- gründen und im Wasser arbeiten zu können. Hier gilt das Motto von Firmeninhaber Höhn- ken: Was man selbst erledigen kann, senkt die Kos ten und kommt somit auch dem Kunden zugute. Daher werden in der eigenen Bauma- schinenschlosserei nicht nur die Fahrzeuge und Geräte gewartet, sondern auch Sonder- umbauten angefertigt. Die gut 30 Mitarbeiter sind teils „Alte Hasen“ und einige schon in der zweiten Generation bei Reuse beschäftigt. Das gewährleistet eine hohe Qualifizierung, Affinität zum Geschäftsfeld sowie Verbunden- heit zum Unternehmen und wirkt sich auch positiv auf die Bauprojekte aus.


Unmengen an Sand und Steinen... Während sich das Endergebnis so schön an- sehen lässt, zeigt die Liste der bewegten und


verbauten Materialien das Ausmaß der durch- geführten Arbeiten. Etwa 80.000 Kubikmeter Sand wurden insgesamt aus dem Nord- und Südbecken gepumpt, wobei eine Trennung des organischen Materials vorgenommen wur- de, um es je nach Qualität für den Wegebau, die Profilierung des Geländes oder als Füll- material einzusetzen. In mehreren Schichten wurde an den Wegen und Promenaden Sand, Geovlies und gebrochenes Steinmaterial ein- gebaut. Insbesondere die oberste Schicht aus der Granitart Hyperit stellte eine große Belas- tung für Mensch und Maschine dar. Insgesamt wurden 12.000 Tonnen des Materials verbaut und speziell für den Wasserbau zirka 70.000 Betonpflastersteine produziert. Die sandfarbe- nen Steine sind mit Nut und Feder ausgestat- tet, wodurch sie im Falle einer Überflutung den Kräften des Wassers besonders gut widerste- hen können. In der quadratischen Form wie- gen sie 30, in der rechteckigen Form 45 Kilo- gramm. Die Promenaden sind durch 100 Kilogramm schwere Keilfalzplatten und Win- kelelemente aus Beton mit einem Gewicht von je 400 Kilogramm eingefasst. Schließlich ka- men noch 136 bis zu drei Tonnen schwere Granitquader zum Einsatz. Diese riesigen Brocken dienen jetzt im Ruhebereich der Pro-


menaden und des Seebrückenkopfes als Sitz- gelegenheiten und Gestaltungselemente.


Robuste Maschinentechnik gefragt Bei derart rauen Einsatzbedingungen mit teil- weise sehr abrasiven Materialien sind robuste und zuverlässige Maschinen gefragt – und so setzt das Unternehmen mit Masse auf Volvo. Im aktuell 40 Fahrzeuge starken Fuhrpark tum- meln sich Raupenbagger der Gewichtsklas- sen von 16 bis 35 Tonnen sowie eine kleine A25 Dumperflotte.


Für die Besonderheiten dieses Bauvorhabens waren die Dumper mit einer Spezialbereifung ausgerüstet, die den Bodendruck um 60 Pro- zent reduziert. Darüber hinaus kam ein EC140 mit 1,4 Meter breiten Ketten zum Einsatz, der gerade bei den Arbeiten auf feuchten, schlam- migen sowie sehr weichen Untergründen durch seinen auf 150 g/cm2 verringerten Bo- dendruck eine ideale Voraussetzung mitbringt. Ausschlaggebend für die lange Kundenbezie- hung zu Volvo ist für Armin Höhnken einerseits die Verlässlichkeit der Maschinen, anderer- seits die gute Rundumbetreuung durch die Swecon Baumaschinen GmbH mit ihrer Nie- derlassung in Hamburg. ■


DER KUBIKMETER 23


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