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Massenhaft Rundholz


IM EINSATZ


Von einem einstmals kleinen Sägewerk hat sich die Ziegler Holzindustrie KG zu einem weltweit exportierenden Industrie- betrieb entwickelt. Das im bayerischen Plößberg ansässige Unternehmen verarbeitet jährlich rund 1,6 Millionen Festmeter Kiefern- und Fichtenholz. Ein neuer High-Lift- Radlader L180G HL beschleunigt den Rundholzumschlag.


H


OCHBETRIEB AM KURZHOLZPLATZ – damit be- schreibt der junge Fahrer Sebastian Kraus ziemlich genau sein


übliches Arbeitsumfeld. Im Hintergrund werden täglich rund 250 Lkw- Ladungen voll Fichten- und Kiefernholz abgeladen, entrindet und ver- messen. Auf dem Kurzholzplatz für das Werk 4 bei Ziegler Holzindustrie, eine hoch moderne Profilierlinie, sortieren die Mitarbeiter die mehrere Meter langen, mannsdicken Nadelholzstämme nach Holzart und Quali- tät, Länge und Dicke und stapeln sie auf einzelnen Poltern, von wo aus sie in die Produktion gehen. Sebastian Kraus hat wenig Zeit, seine Ein- drücke vom neuen High-Lift-Radlader bei Ziegler Holzindustrie zu schil- dern. Denn er muss seine Profilierlinie immerfort mit neuem Kurzholz beschicken, damit die Fertigung nicht stockt. „Ich habe bereits einige Volvo-Modelle kennen gelernt“, sagt der Fahrer daher nur kurz. „Der neue L180G HL ist ebenso schnell und wendig wie seine Vorgänger der E- und F-Generation. Und er ist nochmals stabiler geworden.“


Mit seinem mächtigen, um 360 Grad schwenkbaren Holzgreifer beför- dert der 246 kW (334 PS) starke Umschlaglader eine weitere Ladung Rundholz zur Profilierlinie. Vom Aufgabebunker wandert das Material auf Förderbändern zu den Kreissägen, die es zu Profilen, Brettern und


16 DER KUBIKMETER


Dielen verarbeiten. Danach wird das Schnittholz versandfertig gestapelt oder getrocknet, gehobelt und erst später zum Versand konfektioniert.


Schnittholz für den ganzen Globus Den Rohstoff seines Erfolges hat Ziegler Holzindustrie sozusagen vor der Haustür: Fichten- und Kiefernholz aus dem Oberpfälzer Wald, dem Frankenwald und Thüringer Wald, dem Fichtelgebirge und Erzgebirge sowie dem Böhmerwald. Aber das eigentliche Erfolgsrezept dieses rund 350 Mitarbeiter starken Unternehmens sind modernste Technik, höchs- te Qualität und absolute Flexibilität. Das beweist ein Rundgang durchs Werk 4: Hier entstehen weitgehend automatisch, aber maßgeschneidert verschiedenste Fichten- und Kiefernholzprofile mit 700.000 Festmetern Jahresleistung. Nach dem Schneiden erfolgt eine weitere Sortierung nach Holzqualität und Maserung. So kann es durchaus geschehen, dass Schnitthölzer aus ein und demselben Stamm schließlich in völlig ver- schiedene Märkte auf mehreren Kontinenten gehen.


Gartenhölzer, Schnittholz für die Holzindustrie und den Holzbau, Palet- ten- oder Verpackungsholz – auf viele dieser Naturprodukte warten nach dem Schneidprozess noch weitere Bearbeitungsschritte. Manche wan-


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