Eiszeit IM EINSATZ Der EC380DL auf dem Weg nach Saas-Fee. N
ACH DER SAISON ist vor der Saison. Wenn die Skifahrer ihre Ski längst bis zum nächsten Winter „eingemottet“ haben,
beginnt für die Betreiber der Bergbahnen und Skilifte eine arbeitsreiche Zeit. Denn bevor die nächste Skisaison beginnt, wollen Bahnen und Gebäude auf Vordermann gebracht, Reparaturen ausgeführt und Mas- ten für Lifte neu gesetzt oder ausgerichtet sein. Eine schwierige und oftmals waghalsig anmutende Arbeit mit Maschinen, die man in diesem schwierigen Gelände kaum vermuten würde. So setzt die Saastal Berg- bahnen AG auf ihren bis 3.600 Meter reichenden Skipisten einen Volvo-Bagger EC380DL mit 40 Tonnen Einsatzgewicht ein. Ein Autor hat Baggerfahrer Florian Gnos (38) bei seinem Einsatz im eisigen Hö- henklima für das Magazin „Der Kubikmeter“ begleitet.
Was veranlasst die Saastal Bergbahnen AG, einen schweren Bagger in das vergletscherte Hochalpengebiet zu beordern? Auch wenn die breiten Stahlketten den Bodendruck verringern, muss er doch früher oder später irgendwo im Tiefschnee oder einer Gletscherspalte auf Nimmerwiedersehen absacken oder gar stürzen. Tatsächlich haben die Fachleute der Robert Aebi AG, die neben dem Hauptsitz Regens- dorf vier Regionalzentren (Arbedo, Landquart, Morges, Yverdon) be- treibt, den EC380DL vor dem Einsatz auf seinen eisigen Höhenein- satz sorgfältig vorbereitet.
Spezialketten mit „Spikes“ Der Volvo-Raupenbagger EC380DL wiegt 40 Tonnen. Er hat einen Monoblockausleger von 6,45 und einen Stiel von 3,90 Metern mit einem Löffel. Er wird von einem 13 Liter-Motor D13H-D mit 283 PS Leistung angetrieben und erfüllt die Abgasnorm IIIB. Ein ab Werk serienmäßig eingebauter Partikelfilter sorgt zusätzlich für die Scho- nung des empfindlichen Hochgebirgsklimas. Die Sonderausstattung
DER KUBIKMETER 7
Vierzig Tonnen Einsatzgewicht in bis zu 3.600 Metern Höhe. Ein Volvo-Bagger sichert alpine Skipisten über den Gletscher oberhalb des Wintersportzentrums Saas-Fee.
Page 1 |
Page 2 |
Page 3 |
Page 4 |
Page 5 |
Page 6 |
Page 7 |
Page 8 |
Page 9 |
Page 10 |
Page 11 |
Page 12 |
Page 13 |
Page 14 |
Page 15 |
Page 16 |
Page 17 |
Page 18 |
Page 19 |
Page 20 |
Page 21 |
Page 22 |
Page 23 |
Page 24 |
Page 25 |
Page 26 |
Page 27 |
Page 28 |
Page 29 |
Page 30 |
Page 31 |
Page 32 |
Page 33 |
Page 34 |
Page 35 |
Page 36 |
Page 37 |
Page 38 |
Page 39 |
Page 40 |
Page 41 |
Page 42 |
Page 43 |
Page 44 |
Page 45 |
Page 46 |
Page 47 |
Page 48 |
Page 49 |
Page 50 |
Page 51 |
Page 52