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L120G: Wirtschaft -


lichkeit durch hohe Leis- tung und Drehmoment.


Beat Geissbühler: „Die Rund- umsicht aus den Volvo-Rad- ladern ist unerreicht.“


Bei jedem Hub greift Markus Bucher mit dem L180G rund zehn Tonnen Rundholz.


wärtsgang nach vorn oder hinten auf einem großen Bildschirm das Umfeld zeigen.


Schneller Wechsel von Anbaugeräten Inzwischen sitzt Markus Bucher im L180G, der wie die anderen Volvo-Radlader mit einem Schnellwechselsystem ausgestattet ist: „Bin- nen weniger Minuten wechseln wir vom Rund- holzgreifer zur Schaufel.“ Schon senkt er den Rundholzgreifer, löst zwei Hydraulikschläuche und setzt zu einer Schaufel mit 13 Kubikmeter Volumen um. Wenige Griffe, und er schiebt Schüttgut aus Abfallholz für die werkseigene Energieversorgung zusammen.


Inzwischen werden neun Waggons mit Rund- holz auf das Werksgleis geschoben. Der Ran- gierer kuppelt die Lok ab, ein mit einer Brems-


mechanik versehener Radlader kuppelt sie an und zieht sie über die Waage. Jeder Waggon wiegt beladen 80 Tonnen (leer rund 26 Ton- nen) und hat etwa 50 Tonnen geladen. Zwei Kollegen entnehmen jeder Rundholzpartie Proben, im Anschluss daran erfolgt die Ent- ladung.


„Volvo liefert die Maschine mit Joysticklenkung und Lenkrad. Wir haben uns aufgrund der wechselnden Fahrer für das Lenkrad entschie- den“, schildert Markus Bucher, dessen L180G inzwischen wieder mit Greifer „bewehrt“ ist. Pro Waggon greift Bucher sechsmal neun bis zehn Tonnen, dann ist er entladen – vier ganze Hübe und zwei aus Res ten. Die Stämme schichtet er in etwa 150 Metern Entfernung zu hohen Poltern auf.


Markus Bucher (li.) und Holzeinkäufer Richard Kunz (re.) vor dem L180G


Kontinuierlich treffen Lastzüge mit Rundholz, Hackschnitzeln oder Spänen an der Waage ein. Laut Markus Bucher und Holzeinkäufer Richard Kunz, der sich mittlerweile auf dem Rundholzplatz eingefunden hat, sind es täglich bis 160 Lastzüge in der Hochsaison und 20 bis 35 Waggons: „Im Extremfall können es auch mal 60 Waggons sein, doch dann müs- sen wir uns ganz schön beeilen.“


Das Energieholz setzt sich aus Produktionsab- fällen und aus der Region angeliefertem Material zu sammen. Täglich werden etwa 150 Tonnen bei gut 1.000 Grad verbrannt – rückstandsfrei für die Umwelt. Ohnehin ist Umweltverträglichkeit ein gro ßes Thema bei Kronospan. Das beginnt schon bei den seit Jahren bereits ab Werk mit Partikel- filtern ausgestatteten Volvo-Maschinen. ■


DER KUBIKMETER 39


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