„Nach Probefahrten bei Volvo in Schweden stand für mich fest, dass mein Grader eine flache Kabine zum Sitzen und die Joystick-Schaltung haben wird. Etwas Besseres gibt es nicht.“
Betriebsleiter Boris Rodewald (links), mit Jens Rehfeldt, Verkaufsberater bei Swecon in Garbsen
schwerer Forsttechnik befahrbaren Waldstra- ße zaubern soll. Beide sind Maschinenfahrer bei Heinrich Rodewald in Groß Oesingen und verstehen ihr Handwerk. Für schnelle und prä- zise Ausführung sorgt moderne Ausrüstung, die ihnen die Arbeit des Rohplanieren und Nachverdichten erleichtert.
Kraftvolle Verstärkung Eigens für den Wegebau hat Betriebsleiter Boris Rodewald den neuen Motor-Grader G946B von Volvo angeschafft. Das gut 20 Tonnen schwere Arbeitstier verstärkt seit Som- mer dieses Jahres den Fuhrpark des inhaber- geführten Familienunternehmens und hat in vier Monaten bereits über 500 Betriebsstun- den im Straßenbau absolviert.
„Es musste nicht zwangsweise ein fabrikneuer Grader sein, aber auf dem Gebrauchtmarkt war nur Schrott mit zu vielen Betriebsstunden oder zu hohem Alter zu finden“, erklärt Rode- wald. Sein bisheriger Schlepper mit Pöma- Anbaugrader war den umfangreichen Aufga- ben nicht mehr gewachsen, die ein neuer Jahresauftrag der Niedersächsischen Landes- forste versprach.
Mit Hilfe von Jens Rehfeldt, Verkaufsberater bei Swecon in Garbsen, war die passende Maschine aus dem Volvo-Sortiment schnell gefunden. Das Gerät sollte flexibel einsetzbar,
zuverlässig, sparsam im Verbrauch und mög- lichst einfach zu bedienen sein. „Von allen Seiten hörte ich, dass ein Grader traditionell mit Stehkabine und mechanischer Steuerung ausgerüstet sein muss. Aber nach Probefahr- ten bei Volvo in Schweden stand für mich fest, dass mein Grader eine flache Kabine zum Sit- zen und die Joystick-Schaltung haben wird. Etwas Besseres gibt es nicht“, resümiert der 37-jährige Firmenchef rückblickend. Sein jun- ges Mitarbeiterteam käme gut mit dem Joystick zurecht und wolle keine traditionelle „Klavier- steuerung“ mit Dutzenden Hebeln und Peda- len für Schalten, Lenken, Schar-Bedienung oder Knicklenkung.
Die Baustofffirma ist im Besitz des Firmen- gründers Heinrich Rodewald. Der gründete 1989 den Betrieb für Erd- und Baggerarbeiten mit einem gebrauchten Mobilbagger. Mit dem Erwerb einer eigenen Abbaufläche für Sand startete sein Unternehmen Mitte der 90er
Jahre in die Baustoffgewinnung, den Schütt- guthandel und den Baustofftransport. Den Transport des Baumaterials haben anfangs Schlepper mit Tandemanhänger übernommen. Später folgten eigene Lkw. Der Aktionsradius liegt zwischen 30 und 80 Kilometer um den eigenen Standort.
Seit 2006 ergänzt die Lagerung und Aufbe- reitung von Bauschutt mittels mobiler Brech- anlage die Aktivitäten. Dadurch kann Rode- wald Mineralgemische selbst herstellen und vermarkten. Inzwischen hat Vater Heinrich dem Junior längst die Zügel in die Hand gelegt, der sukzessiv neue Ideen und Geschäftsfelder wie den Wegebau etabliert hat. Inzwischen be- schäftigt das Unternehmen 18 Mitarbeiter, darunter zehn Maschinenfahrer, und bildet Be- rufskraftfahrer aus. Zum Fuhrpark zählen heu- te insgesamt zehn Bagger, fünf Radlader, sie- ben Kipper-Lastzüge, drei Traktoren sowie ein Motor-Grader. Das Gros aller Baumaschinen
Das Contronics-Überwachungssystem liefert wichtige Grader-Daten in Echtzeit.
Zwei Joysticks übernehmen bis Tempo 20 die Lenkung und andere Funktionen.
DER KUBIKMETER 13
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