mixmag germany
„Die Dinge, die uns einzigartig machen, sind oft genau die, mit denen sich Menschen am tiefsten verbinden.“
„Im Zentrum von all dem steht eine Überzeugung, der ich inzwischen vertraue. Ich glaube an die Kraft des menschlichen Geistes, Leben zu erschaffen, die sich wirklich im Einklang mit dem anfühlen, wer wir tatsächlich sind. Das beginnt damit, uns selbst und unsere ei- genen Antriebe zu verstehen. Von dort aus wird Community zu der Kraft, die uns dabei hilft, uns wei- ter in Richtung dieser Version von uns selbst zu bewegen. Ich hoffe, dass mein Lebenswerk andere Menschen dazu ermutigen kann, mehr von dem zu entdecken, was in ihnen selbst möglich ist.“
MEINE GEDANKEN
Was mir nach dem Gespräch mit Dea Magna besonders im Gedä- chtnis geblieben ist, war weniger ein konkreter Erfolg oder Mei-
lenstein als die Konsequenz ihres Denkens.
Zwischen Artist und Person gibt es nur sehr wenig Trennung. Die Themen, die ihre Musik prägen, Identität, Zugehörigkeit, Neugier und emotionale Ehrlichkeit, bes- timmen auch die Art, wie sie über das Leben spricht.
Sie präsentiert sich nie als je- mand, der alle Antworten kennt. Stattdessen scheint sie ehrlich daran interessiert zu sein, bes- sere Fragen zu stellen, egal ob es um Kreativität, Community oder die Beziehung von Menschen zu sich selbst geht. In einer Industrie, die oft Gewissheit und Image be- lohnt, wirkt diese ruhige Form von Selbstreflexion bemerkenswert selten.
Ebenso auffällig ist ihre Großzü- gigkeit. Im Verlauf unseres Ges- prächs erschien Erfolg fast nie als rein individuelles Ziel. Beinahe jede Reflexion führte irgendwann zurück zu anderen Menschen: zu Artists, die sie inspiriert haben, zu Communities, die sie geprägt haben, oder zu Räumen, die sie für jene schaffen möchte, die nie ganz das Gefühl hatten, dazuzu- gehören.
In ihrer Sicht auf die Welt liegt eine Offenheit, die weit über Mu- sik hinausreicht. Sie deutet auf eine Künstlerin hin, die verstan- den hat, dass Einfluss nicht nur durch Tracks oder Performances gemessen wird, sondern auch durch das Selbstvertrauen, das andere Menschen gewinnen, wenn sie sehen, wie jemand ohne Ents- chuldigung zu sich selbst steht.
012
Page 1 |
Page 2 |
Page 3 |
Page 4 |
Page 5 |
Page 6 |
Page 7 |
Page 8 |
Page 9 |
Page 10 |
Page 11 |
Page 12 |
Page 13 |
Page 14 |
Page 15 |
Page 16 |
Page 17 |
Page 18 |
Page 19 |
Page 20 |
Page 21 |
Page 22 |
Page 23 |
Page 24 |
Page 25 |
Page 26 |
Page 27 |
Page 28 |
Page 29 |
Page 30 |
Page 31 |
Page 32 |
Page 33 |
Page 34 |
Page 35 |
Page 36 |
Page 37 |
Page 38 |
Page 39 |
Page 40 |
Page 41 |
Page 42 |
Page 43 |
Page 44 |
Page 45 |
Page 46 |
Page 47 |
Page 48 |
Page 49 |
Page 50 |
Page 51 |
Page 52 |
Page 53 |
Page 54 |
Page 55 |
Page 56 |
Page 57 |
Page 58 |
Page 59 |
Page 60 |
Page 61 |
Page 62