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natte visstick


samen Erinnerung, einem kulturellen Verweis oder einem Gefühl, das sich nicht festhalten lässt. Diese Offenheit erlaubt es der Musik, Räume miteinander zu verbinden, die normalerweise strikt voneinander getrennt werden.


Die Veröffentlichungen selbst erzählen eine ähn- liche Geschichte. Was als Reihe von Hard-Tech- no-Releases begann, bewegte sich immer wieder weit über die Grenzen hinaus, die diesem Genre normalerweise zugeschrieben werden.


Visstick


Gooi Die KK Kick wurde zur ersten unabhängigen Hard-Techno-Veröffentlichung, die die nieder- ländischen Charts erreichte, während POLSKA JUMPSTYLE mit über 33 Millionen Streams zu ei- nem kulturellen Phänomen wurde. CRUSH fand durch den Film Babygirl mit Nicole Kidman seinen Weg nach Hollywood und brachte Hard Techno einem Publikum näher, das weit über die elektro- nische Musikszene hinausgeht. Zuletzt schaff- te es SPRING gemeinsam mit Ski Aggu und Mr. Polska in die deutschen Charts. Zusammenge- nommen haben diese Veröffentlichungen mehr als 200 Millionen Streams, über 2,5 Millionen mo- natliche Hörer:innen und mehr als 1,6 Millionen Playlist-Platzierungen erreicht – Zahlen, die nur wenige Künstler:innen aus dieser Szene vorweisen können.


„Ich glaube nicht, dass es irgendeine geheime Zutat gibt. Wenn überhaupt, dann liegt sie darin, dass ich Musik nie durch die Brille von Genres oder Szenen betrachtet habe. Das habe ich wahrscheinlich mei- ner Mutter zu verdanken. Sie hat einen unglaubli- chen Musikgeschmack und hat uns als Kinder mit allem Möglichen in Berührung gebracht. An einem Tag lief The Prodigy, am nächsten Dance Music, House, Techno, Pop oder Rock. Deshalb habe ich nie gelernt, Musik in feste Schubladen zu stecken. Gute Musik ist gute Musik.


Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich die Melodie von POLSKA JUMPSTYLE in FL Studio gezeichnet habe. Die Grundlage des Tracks war in- nerhalb weniger Minuten fertig. Niemand, der da- ran beteiligt war, hätte vorhersehen können, was daraus werden würde. Jahre später löst der Track noch immer dieselbe Reaktion aus, sobald er ges- pielt wird. Zu erleben, wie ein Song Teil einer Kultur wird und nicht nur ein erfolgreicher Track bleibt, ist etwas ganz Besonderes.


Am meisten stolz machen mich nicht die Charts oder die Streaming-Zahlen. Natürlich bin ich dank- bar für mehr als 200 Millionen Streams, 2,3 Millio- nen monatliche Hörer:innen und über 1,6 Millionen Playlist-Platzierungen. Aber was mir wirklich etwas bedeutet, ist, dass diese Songs Teil von Erinnerun- gen geworden sind. Sie wurden Teil von Festivals, Freundschaften, Roadtrips, Nächten voller Erleb- nisse und wichtigen Momenten im Leben vieler Menschen. Und das ist etwas, das keine Statistik jemals messen kann.“


FOTOGRAFIE MAXINE STILLER [@STILLERMAXINE] 035


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