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shermanology


Wir leben in einer Welt, in der vie- les beschönigt wird und Mens- chen oft die negativen Seiten überspringen möchten. Aber so funktioniert das Leben nicht. Das Leben besteht aus positiven und negativen Momenten, aus Höhen und Tiefen. Wir möchten über unsere Herausforderungen spre- chen und darüber, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben. Wir möchten über die Bedeutung von Menschen sprechen, die an dich glauben, und darüber, wie wichtig Familie ist.


Am wichtigsten ist uns, die Wahr- heit zu erzählen. Künstler durchle- ben dieselben Dinge wie alle an- deren Menschen – warum sollte man das verstecken? Eine Doku- mentation fühlte sich wie der per- fekte Weg an, diese Geschichte zu erzählen. Wir sprechen seit Jahren darüber, eine zu machen, und jet- zt fühlt sich der richtige Zeitpunkt an, weil zwanzig Jahre eine lange Zeit sind. Auf unserer Reise ist so viel passiert. Über manche Dinge zu sprechen fällt leichter als über andere, weil sie die Emotionen dieser Momente zurückbringen. Sich verletzlich und emotional zu zeigen, ist nicht immer einfach, aber all das gehört zur Geschichte dazu.“


Dass Shermanology trotz ihrer Größe so nahbar geblieben sind, liegt auch daran, wie sie aufgewa- chsen sind. Ihr Vater brachte ih- nen bei, dass kein Mensch über oder unter einem anderen steht – eine Lektion, die bis heute zentral dafür ist, wie sie sich durch die Industrie bewegen. Über Verbin- dung zu sprechen ist einfach. Sie aufrechtzuerhalten, wenn Erfolg Distanz ermöglicht, ist schwieri- ger.


„Dafür müssen wir wirklich un- seren Eltern danken. Wenn unser Vater auf der Bühne steht, stellt er immer sicher, dass er eine Ver- bindung zu seinen Fans aufbaut.


Er nimmt sich Zeit, mit jeder ein- zelnen Person zu sprechen, und wir haben gesehen, wie sehr die Menschen ihn genau dafür schät- zen.


Eine Sache, die er uns immer bei- gebracht hat, ist: ‚Du bist nicht mehr oder weniger wert als jeder andere. Du behandelst den Müll- mann genauso wie einen Promi- nenten.‘ Wir haben diese Lektion sehr ernst genommen und stim- men ihr vollkommen zu.


Für uns geht es darum, eine Ver- bindung zu Menschen aufzu- bauen. Wir lieben es, glückliche Gesichter in der Menge zu sehen. Wir möchten, dass Menschen eine gute Zeit haben, weil wir selbst auch eine gute Zeit haben. Wenn wir auf der Bühne stehen, fühlt es sich wirklich so an, als würden wir mit jeder einzelnen Person vor uns feiern. Wir halten Blickkontakt, versuchen den Raum zu lesen und achten darauf, worauf Menschen reagieren und wie sie reagieren. Wir schätzen jeden, der kommt, um uns zu sehen, und wir glauben, dass die Menschen das durch un- sere Energie spüren können.“


Die nächste Phase von Sherma- nology wirkt weniger wie eine Neuerfindung als wie eine Erwei- terung ihrer Möglichkeiten. Sie möchten die Musik musikalischer machen, neue stimmliche Mö- glichkeiten erkunden, dunkle- re Stimmungen ausprobieren,


unerwartete Kollaborationen ein- gehen und vielleicht neue Alter Egos entwickeln. Was das Pro- jekt lebendig hält, ist nicht der Wunsch, das Erfolgsrezept zu wiederholen, sondern die Freude daran, neue Wege zu finden, wei- terhin sie selbst zu bleiben.


„Was uns weiterhin am meisten begeistert, ist das Experimen- tieren mit Musik. Neue Wege zu finden, unsere Stimmen einzu- setzen, verschiedene Seiten von uns selbst zu erkunden – wir ha- ben immer noch das Gefühl, dass es einige Alter Egos gibt, die wir entdecken können. Wir freuen uns auch sehr auf Kollaborationen. Es gibt so viele Künstler, mit denen wir gerne arbeiten würden, eini- ge davon könnten die Menschen wirklich überraschen. Wir haben bereits einige spannende Dinge in Arbeit.


Es gibt weiterhin Genres, die wir gerne mit unserem Sound ver- binden würden, und hoffentlich können wir diese Ideen schon sehr bald mit euch allen teilen.“


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