AUTOR SERGIO NIÑO FOTOGRAFIE ARTIST COURTESY
mixmag germany
ÁLVARO MEDINA
FÜNF JAHRE JAZZY, EINE GLOBALE TOUR UND EIN LEBEN IM ZEICHEN DES DANCEFLOORS
Fünf Jahre sind in der Geschichte der Clubkultur keine lange Zeit. Doch für ein Projekt wie Jazzy bedeuten fünf Jahre Tausende Stunden Musik, unzählige Flüge, lebenslange Freundschaften und eine Community, die sich inzwischen über mehrere Kontinente erstreckt. Während die Brand sich darauf vorbereitet, 2027 mit einer globalen Tour ihr fünfjähriges Bestehen zu feiern, blickt Gründer Álvaro Medina auf eine Reise zurück, die sich deutlich schneller entwickelt hat, als er es jemals erwartet hätte. Was als kleines Underground-Treffen in Madrid begann, hat sich zu einer internationalen Plattform entwickelt – mit Events von London und Lima bis nach Tokio und Puerto Escondido. Trotz dieses Wachstums ist die Philosophie hinter Jazzy bemerkenswert unverändert geblieben.
Die Geschichte beginnt in Madrid, wo Medina und seine Partner Jazzy mit kaum mehr als einer gemeinsamen Vision und einer tiefen Liebe für Underground- Electronic-Music ins Leben riefen. Zu dieser Zeit nahm das Projekt einen kleinen Platz innerhalb des Nachtlebens der Stadt ein, entwickelte aber schnell eine treue Anhängerschaft. Woche für Woche konzentrierte sich das Team darauf, etwas Authentisches zu erschaffen, anstatt Trends hinterherzulaufen. Rückblickend spricht Medina noch immer mit Dankbarkeit und einem gewissen Unglauben über diese frühen Jahre. Die Dimensionen mögen sich verändert haben, doch die Erinnerungen bleiben lebendig.
„Unsere Reise ist noch sehr kurz, aber
wir weiterzumachen.
sind glücklich, Wir
haben in
Madrid angefangen – drei gute Freunde zusammen mit Maryo und Jordi Castell, in einem kleinen Club im Stadtzentrum namens Cadavra Club. Jeden Samstag veranstalteten wir Events mit Künstlern wie Shonky,
haben Schritt für Schritt etwas Besonderes
aufgebaut, ohne
wirklich zu wissen, wohin es uns irgendwann führen würde.“
Der erste große Wendepunkt kam, als Jazzy in den Bassmnt Club wechselte. Plötzlich fand das Projekt nicht mehr in einer Location mit 200 Plätzen statt, sondern in einem Club, der fünfmal so viele Menschen aufnehmen konnte. Für eine Brand, die sich einem Nischenbereich der elektronischen Musik verschrieben hatte, war das
ein bedeutender Sprung. Das Risiko hätte leicht nach hinten losgehen können, doch stattdessen wurde es zum Moment, der Jazzy in ein neues Kapitel führte. Für Medina sticht dabei besonders eine Nacht als entscheidender Auslöser hervor.
Vulcano, Nu Zau, Djebali, Javier Carballo und Pau Perez.
Tania Wir
„Der Wechsel zu Bassmnt war ein riesiger Schritt, weil wir von einer Kapazität von 200 Personen auf etwa 1.000 gestiegen sind. Unser erstes Event dort
mit Raresh
und Tini war unglaublich wichtig für das Wachstum der Brand. Niemand in Madrid veranstaltete damals wirklich Events dieser Größe mit dieser Art von Musik. Ich glaube, diese Nacht hat uns viel Sichtbarkeit gegeben und den Menschen geholfen zu verstehen, worum es bei Jazzy geht. Von diesem Moment an haben wir weiter hart gearbeitet und konnten die Brand schließlich in die ganze Welt tragen.“
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