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KLAUS HOCH- UND TIEFBAU GMBH


nachbarten Kieswerk Königsbrunn mit recht einfachen Motiven: „Ich habe mehrere Radlader dieser Größenklasse eingehend ver- glichen. Dabei zeigt der bereits in unserem Zweigwerk Weißen- fels arbeitende L150F einen geringen Kraftstoffverbrauch und ei- ne hohe Verfügbarkeit. Beim neuen Modell L150G ist mir persönlich zudem dessen hohes Drehmoment im niedrigen Dreh- zahlbereich aufgefallen. Das verspricht ebenfalls günstige Ver- brauchsdaten.“ Ferner will der Bauingenieur Arthur Jagosch wich- tige Erfahrungen mit Euro-IIIB-konformen Baumaschinen sammeln, um sie in die Maschinenflotte seiner Firmengruppe aufzunehmen und damit für künftige Aufträge gerüstet zu sein: „Schon bald werden Ausschreibungen an emissionsarme Baumaschinen ge- mäß Stufe IIIB gekoppelt sein. Davon bin ich fest überzeugt.“


Ein enormes Leistungspensum müssen inzwischen die Rad-


lader im Kieswerk Königsbrunn absolvieren. Der Gewinnungs- betrieb südlich von Augsburg verfügt rund um die Veredelungs- anlage sowie in benachbarten Kiesgruben über genehmigte Rohstoffvorräte von drei Millionen Tonnen. Der Moränenkies wird im Trockenabbau und per Eimerkettenbagger gewonnen. Da- von werden täglich 2.000 Tonnen Rohkies direkt am Gewin- nungsort in zwei Produktkörnungen abgesiebt und verkauft oder mit Humus zu Kultursubstraten vermischt. Den übrigen Teil des Materials schlagen Lkw um, die es zur zwei Kilometer entfern- ten Aufbereitungsanlage befördern. Diese verarbeitet in meh- reren Sieb- und Brechstufen täglich etwa 3.000 Tonnen mine- ralische Rohstoffe zu gängigen Rundkörnungen, Splitten und Edelsplitten, Natur- und Brechsand als Baustoffe für eigene und fremde Baustellen sowie als Zuschlagstoffe für umliegende Be- ton- und Asphaltmischwerke.


Beim Materialumschlag von der Rohstoffgewinnung in den


Kiesgruben bis zur Rückverladung der Brech- und Siebproduk- te in der Aufbereitungsanlage leisten die drei Umschlagma-


schinen täglich Schwerstarbeit. Nach Aussage des Betriebs- leiters Wilfried Alt kommen die Maschinen locker auf 2.000 Ton- nen Tagesleistung und 1.800 bis 2.000 jährliche Betriebsstun- den. Seit Anfang März beweist nun der neue Radlader L150G seine enorme Umschlagleistung. Stammfahrer Otto Kine, bis- her mit anderen Fabrikaten unterwegs, fühlt sich in der geräusch- armen Komfortkabine des neuen Radladers sehr wohl und er- läutert anerkennend dessen Leistungsbereitschaft: „Die Maschine entwickelt schon mit Halbgas viel Kraft und rasante Ladespie- le. Bereits bei 1.200 bis 1.300 Touren bekomme ich die Schau- fel voll.“ Während der Fahrer dank einer ausgeklügelten Kabi- nenbelüftung mit Vor- und Hauptfilter stets saubere Kabinenluft einatmet, fängt unter der Motorhaube des Radladers ein aktiver Dieselpartikelfilter fortwährend den Feinstaub aus dem Ver- brennungsgas des 300 PS starken Volvo D13-Motors auf. Nur einmal täglich muss der Fahrer Otto Kine per einfachem Knopf- druck den Regenerationsvorgang starten. Dadurch wird der im Dieselpartikelfilter gesammelte Feinstaub verbrannt. Wertvolle Arbeitszeit geht dabei nicht verloren, bestätigt der Maschinist: „Nachdem ich den Knopf gedrückt habe, kann ich sofort ohne Leistungsverlust weiterarbeiten.“


SPARSAM UND SICHER verspricht der Betrieb des Volvo- Radladers L150G im Kieswerk Königsbrunn der Klaus-Gruppe zu werden, denn die Radlader-Modelle L150G bis L250G ver- fügen serienmäßig über ein Getriebe mit OptiShift. Dieses Sys- tem umfasst einen Drehmomentwandler mit Wandlerüber- brückung und Freilaufstator sowie die von Volvo patentierte RBB-Funktion (automatisches Bremsen bei Richtungswechsel). Dadurch lässt sich der Kraftstoffverbrauch abermals merklich senken. Darüber hinaus empfahl Verkaufsberater Hubert Metz- ger vom Volvo-Vertragspartner, der Robert Aebi GmbH, seinem Kunden auch eine Zentralschmieranlage sowie das Volvo-Tele- matiksystem CareTrack, das mit dem internen Diagnosesystem der Maschine zusammenarbeitet.


„Wir gehen mit dem Einsatz dieser Maschine kein Risiko ein“,


Gruppenbild mit Fahrer (v.l.n.r.): Einkaufsleiter Arthur Jagosch, Verkaufsberater Hubert Metzger (Robert Aebi GmbH), Fahrer Otto Kine und der Technische Leiter Wilfried Alt.


ist sich Einkaufsleiter Arthur Jagosch sicher, „denn der L150G verspricht, eine für Volvo CE typische Betriebssicherheit zu ent- wickeln.“ Verkaufsberater Hubert Metzger ist bereits zuversicht- lich, auch beim nächsten Maschinentausch in der Klaus-Gruppe gute Karten zu haben: „Natürlich sind wir von dem immensen Potenzial der Antriebssysteme aus Volvo-Dieselmotoren und Par- tikelfiltern überzeugt. Wir profitieren zusätzlich bei dem Geschäft, denn unser Kunde ist als regionaler Marktführer mit enormer Aus- strahlung eine vorbildliche Referenz für Baumaschinen mit zu- verlässiger, emissionsarmer Motorentechnik.“ Sein kühl kalkulie- render Geschäftspartner Arthur Jagosch wiederum kann obendrein vielleicht später einmal einen hohen Wiederverkaufswert für den L150G erzielen. Sofern er ihn denn überhaupt verkaufen will: Seiner Überzeugung nach verdienen nämlich betriebssichere Baumaschinen, die nach ihrer Abschreibungszeit noch lange in seiner Firmengruppe arbeiten, erst richtig Geld. ■


DER KUBIKMETER 35


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