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EUROPEAN SALT COMPANY


In Diensten des europaweit führenden Salzproduzenten liefert ein L110F einmal mehr den Beweis,dass den Radladern von Volvo nahezu keine Einsatzgrenzen gesetzt sind.


IE KOMMT DAS SALZ in den Salzstreuer? Woher kommt das Streusalz für den


DER SAUBERMANN W


Winterdienst? Über diese Fragen machen sich die Verbraucher häufig keine Gedan- ken, sondern kaufen das benötigte Salz einfach im Supermarkt“, berichtet Dr.-Ing. Hagen Jeschke, Leiter Technik unter Tage des Steinsalzbergwerkes Borth der esco – european salt company (Hannover), ei- ner Tochter der K+S Aktiengesellschaft (Kassel). „Salze finden aber auch in an- deren Bereichen Anwendung, beispiels- weise als Grundstoff für chemische und pharmazeutische Produkte. Das Gewin- nen dieser Rohstoffe ist unsere Kernkom- petenz. Die esco ist der führende Salz- produzent in Europa“, unterstreicht Jeschke.


Die esco ging im Jahr 2002 als Joint


Venture zwischen K+S und der belgischen Solvay hervor und wurde 2004 ein hun-


Die esco (european salt company) ist der führende Salzproduzent in Europa.


dertprozentiges Tochterunternehmen der K+S Aktiengesellschaft. Die Jahrespro- duktion der esco sowie ihrer Schwester- gesellschaften Sociedad Punta de Lobos (Chile), Salina Diamante Branco (Brasi- lien) und Morton Salt (USA/Kanada) be- trägt zusammen rund 30 Millionen Tonnen Salz pro Jahr – damit ist K+S der weltweit größte Salzanbieter. An 19 Standorten, davon zehn mit Produktionsbetrieben, be- schäftigt die esco europaweit 1.300 Mit- arbeiter. Ungefähr 310 Beschäftigte sind im niederrheinischen Steinsalzbergwerk Borth bei Rheinberg tätig, davon etwa ein Drittel im Dreischichtbetrieb unter Tage in rund 750 Metern Tiefe.


DER SALZABBAU HAT am Niederrhein, nahe der niederländischen Grenze, eine lange Tradition: „Bereits 1897 wurde das Salzvorkommen der zirka 90 Quadratkilo- meter großen Lagerstätte bei Probeboh- rungen entdeckt. Da jedoch die Lagerstätte in der damaligen Zeit als bergmännisch schwer erschließbar galt, begann man erst im Jahr 1924 mit dem Abbau des Salzes“, erklärt Hagen Jeschke die lange Tradition des Bergbaus im Werk Borth. Die Kapa- zität des Werkes liegt heute bei 2,3 Milli- onen Tonnen Steinsalz pro Jahr sowie bei 0,29 Millionen Tonnen Siedesalz, das nach


einem aufwendigen Verfahren als hoch- reines Produkt beispielsweise in der phar- mazeutischen Industrie zum Einsatz kommt. Die Produktionskapazität der esco beträgt europaweit rund 9,7 Millionen Tonnen pro Jahr. „Hauptabnehmer unserer Produkte sind die Straßen- und Autobahnämter der Länder sowie Städte und Gemeinden, die Auftausalze für den Winterdienst bei uns einkaufen. Daneben gehören die Chemie- industrie sowie Produzenten von Lebens- und Futtermitteln zu unseren Hauptkun- den“, erläutert der Leiter Technik unter Ta- ge die Kundenstruktur des Unternehmens.


„Salz ist Grundstoff oder Zutat für vie-


Alle einzelnen Bauteile des L110F sind durch den Materialschacht des Salzberg- werks transportiert und unter Tage wieder zusammengesetzt worden.


16 DER KUBIKMETER


Jörg Hackstein (links), Maschineninstruk- teur bei der „esco“, und Wolfgang Ange- nendt, Leiter KFZ-Abteilung, fachsimpeln über den neuen L110F.


le Produkte. Der größte Teil unserer Pro- duktion geht, neben der Streusalzherstel- lung, an die chemische Industrie, wo Salz als Grundstoff zur Herstellung von Kunst- stoff, Glas, Waschmitteln, Klebstoffen oder Lacken benötigt wird“, erläutert Hagen Jeschke. 800 Tonnen pro Stunde werden im Werk Borth abgebaut. Diese große Menge Salz wird dort durch Bohren und Sprengen gewonnen und muss anschlie- ßend zur Schachtanlage für den Transport nach über Tage befördert werden. Der Transport unter Tage ist eine logistische Meisterleistung: „Ungefähr 100 mobile Ma- schinen und über 15 Kilometer Bandanla- gen haben wir unter Tage im Einsatz, um diesen wertvollen Rohstoff gewinnen zu können.“ 30 Pkw sind neben 70 Spezial- maschinen für den Bergbau im Einsatz. Insbesondere die Radlader zeichnen sich durch ein großes Schaufelvolumen aus, das ein zügiges Abtransportieren des durch Sprengung gewonnenen Salzgesteins er- möglicht. Seit März 2011 hat der Fuhrpark im Werk Borth Zuwachs bekommen: Ein Volvo-Radlader L110F verrichtet unter Ta- ge einen ganz speziellen Dienst. „Die gro- ßen Radlader können aufgrund der ein- gesetzten Schaufelgröße zwar auf einmal große Mengen Salzgestein transportieren, aber wegen der Dimension der Maschine mit einer eingeschränkten Sicht des Fah- rers sind diese nicht geeignet, im Abbau- bereich oder anderen Bereichen der Gru- be Säuberungsarbeiten durchzuführen“, berichtet Hagen Jeschke. „Wir benötigten dringend eine Lösung, um die Abbaube-


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