Volvo Days: Neben den neuesten Modellen... ...war auch ein H10 zu sehen, der vor 60 Jahren ein Vorreiter für die heutigen Radlader war.
Tag 2
Am nächsten Morgen ging es bereits um 7 Uhr zum Radlader-Werk nach Arvika. In diesem Werk werden alle Radlader vom L60 bis zum L350 für den weltweiten Bedarf produziert.
Die Produktionsstätte hat eine über hundert- jährige Geschichte. Hier gibt es unter anderem eine eigene Schweißerei zur Herstellung aller Volvo-patentierten Hubgerüste für die Radla- der, die seit jeher einen hervorragenden Ruf in der Branche genießen.
Im Werk selbst wurden wir herzlich begrüßt, und gegen 10 Uhr startete die Gruppe im eige- nen kleinen Volvo-Museum mit der Werksfüh- rung. Wir durchliefen alle Produktionshallen, be- ginnend mit der Schweißerei, der Lackiererei, der Qualitätskontrolle sowie den einzelnen Pro- duktionslinien für die mittelgroßen, großen und den größten Radlader L350F. Die Teilnehmer erfuhren, dass ein L350F eine dreiwöchige Fer- tigungsdauer hat. Dann ging es noch zur Test- strecke, auf der jeder Radlader auf Herz und Nieren getestet wird, bevor er zur Auslieferung an den Handel oder an den Endkunden gelangt.
Nach dem Rundgang, bei dem viele Fragen be- antwortet wurden, endete die Führung um die Mittagszeit. Nach einem leckeren Essen mach- ten wir uns auf die dreistündige Fahrt nach Es- kilstuna, der Heimatstadt von Volvo CE.
Zeitgleich trafen sich die übrigen Teilnehmer um die Mittagszeit am Flughafen von Stock- holm. Nach einem leckeren Smörgåsbord, ei- nem typisch schwedischen Buffet mit vielen Fisch-Spezialitäten, in einem gemütlichen Res- taurant mit schönem Ausblick auf die Stadt, ging es weiter zum berühmten Vasa-Museum, welches das vollständig erhaltene und auf sei- ner Jungfernfahrt 1628 gesunkene Kriegsschiff „Vasa“ sowie dessen Geschichte zeigt.
Es folgte eine Stadtrundfahrt durch Stockholm sowie ein Spaziergang durch die kleinen Gas- sen der Altstadt „Gamla stan“. Unser Reisefüh- rer erzählte uns viel über die Stadt, die Ge- schichte und Kultur Schwedens. Als kleine Überraschung lud er uns alle ein, auf dem äl- testen Markt Stockholms die traditionellen Ka- nelbullar (Zimtschnecken) zu probieren. Dann machten wir uns auf den Weg nach Eskilstuna.
Am Abend trafen sich alle Teilnehmer beim Willkommensempfang im Bolinder-Munktell- Museum. Die 24 Teilnehmer tauchten in die faszinierende, über 182-jährige Geschichte von Volvo CE ein und bestaunten die techni- schen Errungenschaften von der ersten Dampflokmaschine, dem ersten Radlader H10 und den berühmten Kieskalle.
Thomas Vogt belegte Platz zwei beim Kompaktbagger-Wettbewerb.
Tag 3
Jetzt ging es endlich zum Volvo-Kundenzen- trum in Eskilstuna, in dem wir herzlich be- grüßt wurden. Das Kundenzentrum öffnet seit 50 Jahren seine Türen, um Kunden, Fans und Geschäftspartner in der Volvo-Familie willkommen zu heißen.
Am Vormittag fand die spektakuläre Show mit den neuesten Maschinen statt – darunter Dumper der G-Serie, Radlader der H-Serie, Raupenbagger der E-Serie, Kompaktmaschi- nen der D-Serie sowie die neuesten Lkw von Volvo Trucks.
Der Nachmittag bot die Gelegenheit, Probe- fahrten zu absolvieren und an den folgenden drei Wettbewerben teilzunehmen:
1. Eco Operator: Hier stand die Kraftstoffeffi- zienz im Vordergrund. Diese berechnet sich aus dem Kraftstoffverbrauch, der gebrauch- ten Zeit und den bewegten Tonnen. Alle Spitzenplätze gingen an die Mitglieder des Volvo-Fahrerclubs. Martin Müller aus der Schweiz holte sich den ersten Platz.
2. Walze: Mit einer DD25 musste ein Par- cours bewältigt werden. Es ging nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um eine ru- hige Fahrt für eine optimierte Verdichtung. Thomas Vogt und Mike Feldsien vom Fahrer- club belegten die Plätze 2 und 3.
3. Kompaktbagger: Bei diesem Wettbewerb galt es, die Spitze des Baggerauslegers schnell und präzise durch ein vorgegebenes Muster zu dirigieren. Thomas Vogt belegte auch hier den 2. Rang.
Am späten Nachmittag folgten der Transfer nach Stockholm und das abendliche Gala- Dinner mit einer beeindruckenden Show. Alle Fahrerclub-Mitglieder zeigten sich begeistert von dem Trip und wären am liebsten noch ein paar Tage länger in Schweden geblieben.
Reise in die Vergangenheit: Im Bolinder-Munktell- Museum tauchen die Besucher in die 182-jährige Geschichte von Volvo CE ein.
Die Teilnehmer konnten sich direkt bei den jeweiligen Produktspezialisten über die Maschinen informieren.
FAHRERCLUB-MAGAZIN 5
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