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Fast wie real


Volvo CE bietet als einziger Hersteller einen werksmontierten Tiltrotator für seine Mobil- und Raupenbagger. Die von Volvo montierte Steue- rung liefert überlegene Qualität und wird hin- sichtlich Ersatzteilen und Garantie umfassend unterstützt. Um ein sicheres An- und Abkup- peln zu gewährleisten, verhindert die Verriege- lungszylinder-Technik, dass der Löffel herunter- fällt, selbst wenn er nicht vollständig befestigt ist. Das System der optischen Verriegelungs- kontrolle zeigt mittels einer grünen Anzeige, wenn sich der Löffel in der richtigen Position befindet. Beim Ankuppeln eines Tiltrotators ver- hindert ein werksmontiertes Kontrollsystem, dass der Schnellwechsler geöffnet wird.


ES IST KEIN GEHEIMNIS, dass der Bau von Prototypen viel Zeit und Ressourcen verschlingt. Aus diesem Grund entwickeln Ingenieure der Technologieabteilung von Volvo CE neue Methoden für mehr virtuelle Tests und Simulationen vor dem Bau des ers- ten Prototypen. Dadurch wird nicht nur der Entwicklungszyklus verkürzt, sondern auch gewährleistet, dass die Prototypen dem end- gültigen Produkt deutlich ähnlicher sind, wo- durch wiederum Kosten gespart werden.


Volvo CE beschäftigt seit geraumer Zeit ein Team für virtuelle Produktentwicklung (VPD, „Virtual Product Development“). Dieses be- fasst sich mit frühzeitiger Simulation, der Si- mulation von Zukunftstechnologien und sogar dem Verhalten des Fahrers (mit einem Echt- zeit-System für menschliche Wahrnehmung, „Human-in-the-Loop“). Vor Kurzem ist den Ingenieuren von Volvo CE ein Durchbruch ge- lungen, durch den Simulationen noch weit früher möglich sind als zuvor. Bislang wurde für Statik und Dynamik ein Prototyp benötigt, um die Festigkeit von Maschinenteilen zu tes- ten. Jetzt kann man dem Team für Statik und Dynamik per Rechner und Simulation die Kräf- te bereitstellen, die es für die Analyse von Standsicherheit und Leistung benötigt. So


lässt sich die Festigkeit von Bauteilen bereits ein Jahr früher bestimmen, ohne Geld für den Bau von Prototypen ausgeben zu müssen. Noch ist diese Methode nur für knickgelenkte Dumper von Volvo CE anwendbar. Aber die Ingenieure des Unternehmens wollen diese Technik für alle Volvo-Maschinen anpassen.


„Wenn bei einem knickgelenkten Dumper auf unebener Straße ein Rad auf ein Hindernis trifft, entstehen im Dumper Kräfte, die vom Reifen in Fahrwerk und Rahmen übertragen werden“, erläutert Lennarth Zander, Leiter des VPD-Teams. „Durch Simulation und mathema- tische Berechnung können wir diese Kräfte genau bestimmen. Dadurch kann das Team für Statik und Dynamik die dynamischen Charak- teristika und die erforderliche Festigkeit von Bauteilen festlegen. Bisher wurden diese mit einem Prototyp auf einer Teststrecke ermittelt, aber jetzt erhalten wir mit einem Computer das gleiche Ergebnis schneller. Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist, dass virtuelle Messun- gen an Orten erfolgen können, wo physikali- sche Messungen unmöglich sind. An engen Stellen, zum Beispiel an einem Bolzen, ist kein Platz für einen physikalischen Sensor, aber per Simulation können die Kräfte an diesen Stellen ermittelt werden. ■


DER KUBIKMETER 29


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