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PIELFLÄCHEN KOHLELAGER – hinter diesem nach Abenteuerspielplatz


klingenden Namen verbirgt sich das Baulos 20 auf einem riesigen Baugelände am Stadt- rand von Landau in der Südpfalz. Wo einst Bahnschienen durchführten und Kohle für Dampfloks gelagert wurde, siedelten sich nach der Stilllegung die ersten Pionierbäume an. Jetzt wurde die Vegetation fachgerecht ergänzt, müssen Parkplätze und Spazierwege, Spielpunkte und Aufenthaltsräume in die be- grünte Umgebung eingefügt werden. Kein Problem für Thomas Thul: Der Fahrer von Kempf Aussenanlagen steigt in seinen nagel- neuen Kurzheckbagger ECR88D, um fach- männisch eine Schotterfläche anzufüllen und abzuziehen. Dabei hilft ihm die neue, serien- mäßige Schwimmstellung des Planierschildes. Daneben streut sein Kollege Daniel Kumpsch mit seinem ebenfalls kompakten Radlader L30G die Splittbettung für einen Plattenweg ein, wechselt danach rasch die Ausrüstung und legt mit der Hubgabel präzise die schwe- ren Betonplatten in die Bettung.


Von April bis November 2015 sollen sich hier die Besucher der Landesgartenschau Rhein- land-Pfalz entspannen und wohlfühlen. Bis dahin werden stattliche 28 Hektar Stadtgebiet ihr Gesicht verwandelt haben. Inmitten von neuen Sport- und Spielflächen, Einzelhandel und Gastronomie entsteht ein völlig neuer Stadtteil mit Wohnanlagen und Bürokomple- xen. Eine passende Aufgabe für Thomas Thul und seine Kollegen. Insgesamt drei Trupps von Kempf sind an mehreren Stellen des Bauge- ländes im Einsatz. Denn der Garten- und Land- schaftsbaubetrieb aus Saarbrücken mit rund 90 Einsatzkräften und mehreren Dutzend Volvo-Baumaschinen verzeichnet eindrucks- vol le Referenzen aus dem Südwesten


Deutschlands und aus Luxemburg.


Arbeiten mit Allroundern Der erfahrene Tief- und Hochbaupolier Thomas Thul erlebt das Projekt in Landau als einen Betriebsausflug ins Grüne. Schalarbeiten, Betonieren, ein gekonnter Be- senstrich – solche Aufgaben passen bestens zu seinem Berufsbild. Mit Kiesflächen und Ein- fassungen, Fallschutzbelägen und Fundamen- ten bildet seine Mannschaft die Umgebung für Spielgeräte, die bis zum Herbst installiert wer- den. Bis dahin haben Thomas Thul und sein Trupp auch für die Bepflanzung und Begrü- nung gesorgt: Einige weitere Bäume ergänzen bereits den natürlichen Baumbestand, drum- herum entsteht Zier- und Strapazierrasen.


Sauber abziehen: Der ECR88D beweist seine Vielseitigkeit beim Gestalten von Gelände, Flächen und Wegen.


stemmt mühelos auch einmal eine schwere Pflastersteinpalette, ist gleichzeitig kompakt und wendig genug für beengte Baustellen und kommt mit seinen Por- talachsen sowie dem


Knickpendelgelenk durch jedes Gelände.


Den Experten von Kempf werden richtige Al- leskönner-Qualitäten abverlangt. Kein Problem: Der 1987 vom Gärtnermeister Maximilian Kempf gegründete Betrieb sieht zwar seine Kernkompetenzen im Garten- und Landschafts- bau. Aber mit Hoch- und Tiefbauprojekten hat sich Kempf ein weiteres Arbeitsfeld erschlos- sen. Das hat auch Konsequenzen für den Ma- schinenpark. „Unsere Baumaschinen müssen kompakt und wendig genug sein, um auf be- engten Baustellen beim Neu- oder Umbau von Außenanlagen manövrieren zu können. Gleich- zeitig müssen sie leistungsfähig und belastbar sein fürs harte Baugeschehen“, erklärt der Polier. Genau passend hierfür wurden die bei- den neuen Volvo-Maschinen gewählt. Der Kurz- heckbagger ECR88D bringt seine enormen Grabkräfte dank der Kurzheck-Bauweise auf räumlich begrenzten Baustellen bestens zur Geltung. Der kompakte Radlader L30G


Die beiden Neuzugänge waren Bestandteil eines Pakets von insgesamt acht Maschinen mit zwei weiteren L30G, zwei Kompaktbag- gern EC55C sowie je einem EC20C und ei- nem Walzenzug SD77DX. Kempf übernahm sie im April 2014 vom Volvo-Vertragspartner Saar-Mosel Baumaschinen GmbH zu günsti- gen Konditionen und mit verlängerter Garan- tielaufzeit. Mit diesem Paket sieht Verkaufsbe- rater Christian Robert seinen langjährigen Kunden bestens versorgt. Zudem wird der rasche, zuverlässige Service- und Reparatur- dienst von Saar-Mosel Baumaschinen die bei- den neuen Volvo-Modelle auch nach ihrem Einsatz in Landau begleiten.


Warten lohnt sich – 2015 geht’s los! Mit die- sem Slogan werben die Organisatoren des Großereignisses in Landau noch um etwas Geduld. Mittlerweile hat schon ein regelrech- ter Baustellentourismus eingesetzt. Wenn im kommenden Jahr die ersten „offiziellen“ Besu- cher zur Landesgartenschau kommen, werden Thomas Thul, seine Kollegen und die neuen Volvo-Baumaschinen längst woanders arbei- ten. Aber sie hinterlassen die „Spielflächen Kohlelager“ als ein nachhaltiges Geschenk an die Bürger von Landau: Die Spielanlagen, Spazierwege und Sitzgelegenheiten im Grü- nen sollen später als Teil eines großen neuen Naherholungsgebiets erhalten bleiben. ■


DER KUBIKMETER 31


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