Foto: Peter Neusser
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Konzerthaus, das im Herzen des Werksviertels entstehen wird – freistehend und mit sakralem Charakter. Die Kultur wird den Tag im Werksviertel in den späten Abend verlängern und die Gastronomie fördern. „Sie gibt dem Viertel eine zusätzliche Note, ist zugleich aber auch ein Preistreiber“, wägt Ernst ab. Dass vor diesem Hintergrund nachverdichtet werden könnte, sieht Ernst unkritisch, warnt aber vor schleichender Monofunktionalisierung, wie sie eintreten könnte, wenn mehrere Eigentümer an institutionelle Investoren verkaufen würden.
Bergführer für die Eigentümer auf dem Weg zum Gipfel
Bis 2028 soll das Areal fertiggestellt sein. Dann wird sich Johannes Ernst fast 20 Jahre mit dem Werksviertel befasst haben – auch wenn er sagt, dass das Gros seiner planerischen Arbeit bereits getan ist und die Eigentümer jetzt weitgehend eigenständig auf ihren Grundstücken die Pläne umsetzen. Wie sieht er seine Rolle? „Manche haben mich Mastermind des Werksviertels genannt. Ich selbst sehe mich eher als Bergführer, der jedem der Eigentümer seinen eigenen Weg zum Gipfel zeigt.“ Welche persönliche Note hat der Bergführer gesetzt? „Die Kinder der neuen Grundschule und der geförderte Wohnungsbau werden den besten Blick auf das Konzerthaus haben. Die Menschen hier zusammengebracht zu haben, reicht mir als Hinterlassenschaft.“
Peter Lausmann
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