Hochhäuser sinnvoll gebaut werden können und stellen sicher, dass schützenswerte Bereiche wie etwa die Altstadt oder Grünflächen sowie das traditionelle Stadtbild erhalten bleiben.
Nun soll modernisiert werden. Bereits im März 2018 hat Münchens Stadtrat das Planungsreferat mit der Fortschreibung der Hochhausstudie beauftragt. „Die Rahmenbedingungen für Hochhausprojekte haben sich verändert, es gibt unter anderem neue Nutzungskonzepte sowie neue Möglichkeiten in der Bautechnik“,
heißt es dazu in einer Mitteilung der Stadt München. Neben Standorten und Dimensionen der Gebäude wird auch untersucht, ob Hochhäuser kostengünstig und flächensparend Wohnraum schaffen können.
Die Veröffentlichung der neuen Hochhausstudie ist im Sommer dieses Jahres geplant. Die Ergebnisse werden dann zunächst in der Öffentlichkeit und in der Kommission für Stadtgestaltung diskutiert, bevor der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheidet. Doch auch, wenn die
neue Studie die 100-Meter-Marke ad acta legen sollte: Eine Studie ist noch kein Stadtratsbeschluss. Um Planungssicherheit zu haben, müsste erst ein Hochhausrahmenplan entwickelt und vom Stadtrat verabschiedet werden. Das könnte durchaus zwei Jahre dauern. Noch sollten Bauherren also auf dem Boden aktuell verbindlicher Tatsachen bleiben, bevor sie sich in die Höhe wagen.
Astrid Lipsky
Quintessenz Q1 | 2019
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Foto: Designerpoint/Pixabay
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