Essay
für die Regenbogenpresse ein stets sprudelnder Quell an Geschichte, Geschichten und Geschichtchen.
Ulrike Meyfarth floppte 12 Jahre später in Los Angeles 10 Zentimeter höher und gewann ein zweites Mal Olympiagold, stand Arno Breker Modell, studierte Sportwissenschaften in Köln, wurde von 1981 bis 1984 viermal in Folge zur Sportlerin des Jahres in Deutschland gekürt, ist verheiratet, zweifache Mutter, seit 2011 in der Hall of Fame des deutschen Sports verewigt und heute Trainerin bei TSV Bayer 04 Leverkusen.
Frei Otto, gestorben am 09. März 2015 in Warmbronn bei Leonberg, wurde als zweiter deutscher Architekt und bisher als einziger überhaupt posthum noch in seinem Todesjahr mit dem Pritzker-Preis, einem der weltweit renommiertesten Architekturpreise, geehrt – nicht zuletzt seiner Münchener Zeltdach-Konstruktion im Olympia-Park wegen.
Aus dem Soldaten von einst wurde ein Buchautor und Publizist, Kommunikationsberater und Executive Coach und Chronist der Ereignisse in diesem Essay. Und in ihm genauso wie bei allen, die 1972 in München dabei waren, bleibt die Erinnerung wach an Traum und Albtraum der Olympiade 1972. Und jenseits von Traum und Albtraum als Realität erhalten geblieben sind die Sportanlagen und das ehemalige olympische Dorf, die Märchen, die Geschichte und die Zeiten überdauernd.
Kurt E. Becker
Die Märchen, die Geschichte und die Zeiten überdauernd
Die Geschichte von Silvia Sommerlath liest sich demgegenüber wie ein
Dauermärchen. Sie heiratete 1976 ihren Carl Gustav, wurde schwedische Königin und dreifache Mutter und siebenfache Großmutter und feierte am 23. Dezember 2018 ihren 75. Geburtstag – eine Deutsche auf dem schwedischen Königsthron. Nicht nur
Quintessenz Q1 | 2019
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