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Euro/m²/Monat Mieten


5,00 10,00 15,00 20,00 25,00 30,00 35,00 40,00


0 2013 H1 2013 H2 2014 H1 2014 H2 2015 H1 2015 H2 2016 H1 2016 H2 2017 H1 2017 H2 2018 H1 2018 Stand: Januar 2019 Quelle: IDN immodaten, JLL H2


Kaufpreise ETW


1.000,00 2.000,00 3.000,00 4.000,00 5.000,00 6.000,00 7.000,00 8.000,00 Euro/m²


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weiter: „Das ist allerdings schlichtweg nicht machbar schon aufgrund der begrenzten Baukapazitäten. Also wird die Nachfrage auch künftig höher sein als der Neubau.“ Zumal München weiter wächst. Laut Bevölkerungsprognose des Münchener Referats für Stadtplanung und Bauordnung wird die Zahl der Einwohner mit Haupt- oder Nebenwohnsitz bis Ende 2022 voraussichtlich die 1,7-Millionen-Marke überschreiten, bis Ende 2030 auf 1,8 Millionen steigen und 2035 dann bei 1,85 Millionen liegen. Hinzu kommt: Der grundsätzliche Trend zum Leben und Wohnen in der Stadt bleibt bestehen. Platen: „Die Menschen ziehen zu den Arbeitsplätzen. Und die Mehrzahl der Arbeitsplätze liegt in der Stadt.“ München ist immerhin der größte Bürostandort Deutschlands.


Alles, was knapp ist, steigt im Preis. Dementsprechend dürften die Mieten allein aus diesem Grund auch künftig weiter anziehen. Hinzu kommt: Die Kaufpreise für Wohnungen sind in den


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vergangenen Jahren noch deutlich schneller gestiegen als die Mieten, was ebenfalls Druck nach oben ausübt. Schließlich muss es mittelfristig einen Renditeausgleich geben, auch wenn dieser durch die aktuell niedrigen Zinsen etwas außer Kraft gesetzt ist. Investoren kalkulieren daher weniger über den aktuellen Cashflow, sondern stärker über den künftigen Wertzuwachs. Platen: „Ein Ende steigender Mieten ist derzeit also nicht in Sicht.“


Serieller Wohnungsbau wäre eine Lösung


Eine echte Entlastung könnte seiner Meinung nach nur dadurch entstehen, dass die Infrastruktur im Umland gestärkt wird. „Wenn es überall schnelles Internet und eine gute Verkehrsanbindung gäbe, könnte es in Verbindung mit neuen Arbeitsplatzkonzepten durchaus wieder attraktiv werden, ins Umland


zu ziehen“, so Platen. Das könne sogar zu einer Trendumkehr führen, wenn es beispielsweise auch bessere Kinderbetreuungsangebote oder günstiges Bauland für Familien gäbe. Noch ziehen die Umlandgemeinden allerdings nicht mit, weil die Kommunen den Bau der Infrastruktur zahlen müssen. Das rechnet sich nicht für sie. Hier müssten Bund und Länder einspringen. Platen: „Fördermittel für Infrastruktur können so auch Wohnungsbauförderung sein.“ Auch die Stadt München selbst weise durchaus große Stadtentwicklungsgebiete aus. „Hemmschuh ist, dass diese Entwicklungsprozesse extrem langwierig sind“, so Platen. Bis so ein Quartier etabliert sei, vergingen Jahrzehnte. Im Vergleich dazu steige die Nachfrage aber stetig. Platen: „Man kommt mit dem Bauen einfach nicht hinterher, zumal die Stadt aus den Fehlern der 60er und 70er Jahre gelernt hat und Trabantenstädte als soziale Brennpunkte verhindern will.“ Nun soll eine bunte Mischung über


Quintessenz Q1 | 2019


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