„Stadt in der Stadt“
In den Siebzigerjahren als „Betonwüste“ heftig kritisiert, taten sich mögliche Nutzer und Eigentümer der Dorfgebäude vor allem schwer mit der historischen Belastung aus dem September 1972. Das Verbrechen
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waberte nebelgleich über Plätze und Straßen. Dabei war das Dorf von der Konzeption her eigentlich ein vielversprechendes architektonisches Experiment, eine „Stadt in der Stadt“, an der Oberfläche autofrei gestaltet mit zahlreichen Brunnen und Spielplätzen – und deswegen für
Kinder und Familien bestens geeignet. Ähnlich der mittlerweile vorbildlichen Begrünung des gesamten Areals hat es dennoch viele Jahrzehnte gedauert, bis das Dorf als Wohngebiet entdeckt wurde und heute von mehr als 6.000 Bewohnern genutzt und als Heimstatt angenommen wird.
Quintessenz Q1 | 2019
Foto: holzijue/pixabay
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