This page contains a Flash digital edition of a book.
NEWS  REVIEWS  WHO’S HOT  TOURNAMENT REPORTS ... from ALL around Europe brought to you by Poker Europa


DIE NACHRICHTEN VON MORGEN - HEUTE SCHON


Wieder einmal haben wir einen Blick in unsere


Kristallkugel geworfen und einige lebende Hühner ausgeweidet, um aus ihren zuckenden Innereien herauszulesen, was die Zukunft unserer Pokerwelt im kommenden Jahr bescheren wird. Tote lügen bekanntlich nicht – und das gilt auch für Hühner. Hier das Ergebnis, gewürzt mit der Zauberweisheit aus der Kristallkugel.


IM OSTEN WIEDER NEUES


Nachdem die russischen Behörden noch einmal ihre Meinung darüber ändern werden, ob Poker ein Sport und ob Glücksspiel gesetzeswidrig ist, wird die EPT wieder nach Moskau zurückkehren. Unter dem neuen Gesetz werden bestimmte Kasinos erlaubt sein, sofern sie von bestimmten Personen betrieben werden und bestimmte andere Personen bestimmte „Sicherheiten“ vom ersten Personenkreis erhalten. Sicherlich kein ideales System, aber die Russen haben damit immerhin auch schon eine Fußballweltmeisterschaft bekommen.


ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME


Mike Matusow wird die $100.000 zurückzahlen müssen, die er in einer Abspeck- Nebenwette gegen Ted Forrest gewann. Es wird sich nämlich herausstellen, dass Matusow einen Zwillingsbruder mit einem Bandwurm hat.


DER LANGE TREK


Zum Main Event der WSOP werden die Spieler im nächsten Jahr von Los Angeles aus laufen müssen – eine Aktion, die vom Harrah’s als „Die Harrajj“ bezeichnet wird. Die Teilnahme an diesem 450 Kilometer langen Pilgerzug durch die Mojave-


Wüste ist für alle Wettbewerber verpfl ichtend. Für 35 US-Dollar pro Kilometer können Packesel gemietet werden, und zum Preis von $9,99 werden 20- cl-Wasserfl aschen angeboten (gekühlt $13,99).


EINE UNEINNEHMBARE FESTUNG Die Location des WSOP Main Events wird aus dem Rio in einen etwa zehn Kilometer entfernten Hangar der Nellis Airforce Base verlegt. Alle 8.000 Teilnehmer werden gleichzeitig ins Rennen gehen. Um Personalkosten für Dealer zu sparen, werden die ersten zwanzig Levels auf Mobiltelefonen gespielt – Ladegeräte können bei den Organisatoren für einen US- Dollar pro Ampere gemietet werden. Wer ein Bedürfnis verrichten muss, kann sich zu den drei Kilometer entfernten Toilettenhäuschen begeben. Für 35 US-Dollar pro Kilometer können hierfür wieder die Esel gemietet werden.


wird Schwarz der Tatsache zu verdanken haben, dass er nach einem unglücklichen Zwischenfall am Flughafen drohte: „Euch Hassgestalten werde ich alle bombardieren!“


GLANZ UND GLAMOUR


Es wird eine neue, inoffi zielle World-Series-Website geben, auf der um Secondhand-WSOP- Bracelets gespielt wird. Der Razz-Sieger bekommt Paul „Eskimo“ Clarks Armband aus dem Jahr 1999. Der Limit- Hold’em-Champion darf sich über das Bracelet von T J Cloutier (2005) freuen, und dem Sieger im Main Event winkt Peter Eastgates Trophäe aus dem Jahr 2008. Tony G wird an allen drei Turnieren teilnehmen – wahrscheinlich ist ihm endlich klar geworden, dass ein einziges Armband viel zu wenig ist, um ein Halsband für seinen Schäferhund Zasko daraus zu machen.


ICH WILL NICHT DER MANN DEINER


TRÄUME SEIN ISLAND IN THE SUN


US-Präsident Obama wird endlich wie vor seiner Wahl angekündigt Guantanamo Bay schließen. Dabei wird es allerdings zu Verzögerungen kommen, da Luke Schwartz als letztem Inhaftierten die Wiedereinreise nach Großbritannien verweigert wird, nachdem er den britischen Premierminister David Cameron als „Riesenpleite“ bezeichnet hat. Letzterer wird sich persönlich in das kubanische Gefängnis begeben, um über die Rückführung von Schwartz zu verhandeln; allerdings wird er vergessen, die Chicken Nuggets mitzubringen. Seine Inhaftierung


Phil Hellmuth wird sich von seinen Sponsoren trennen: Diese werden ihm zwar riesige Geldbeträge hinterherwerfen, letztendlich jedoch das Nachsehen haben. Außerdem wird der beste Spieler der Welt einige hervorragende Angebote von Konkurrenzwebsites ausschlagen, die ihn alle zu ihrem Spieler Nr. 1 machen möchten. Letztendlich wird Hellmuth sich für einen Hutanstecker- Vertrag mit einem Katzenfutterproduzenten entscheiden. Dazu wird er erklären: „Es ist sicherlich keine Entscheidung, die die meisten weltbesten Spieler treffen würden, aber ich bin Phil Hellmuth, und Phil Hellmuth funktioniert eben einfach so. Es ist die perfekte Kom-miau-tion.” Tony G wird auf eBay beim Kauf von elf Katzen beobachtet und wartet danach auf das Unausweichliche.


Frohes neues Jahr! Den Blick in die Kristallkugel warf Guy Campbell für Sie.


*What annoys you about poker? If you have a ‘Moan of the Month’ let us know.


www.PokerEuropaOnline.com | JANUARY 2011 | Poker Europa 39


ON WITH IT 


SHUT UP AND GET


I have not been playing much on the tournament circuit this year but I returned to the fray a few weeks ago only to be reminded how annoying some people can be. Not just once but twice a couple of young players felt it necessary to give the others at the table a running commentary on their thought processes.


One of them could not resist explaining what he was doing and why almost every deal, whether he was in the hand or not. Thankfully he got knocked out quite early on. The other who was youthful but old enough to know better spent a good minute talking out loud when he was faced with a decision about whether or not to call. “Why would he make a bet like that?” he asked out loud. “What can he have that my pair can beat?” …etcetera. The whole exercise was presumably aimed at demonstrating to the rest of the table what a clever boy he was. Well, he did not


impress me. I knew he was going to pass and mentally congratulated myself on being


correct when he did so. And I do not think anyone else at the table was impressed either. So kids if you are tempted to show off and pretend to be clever – don’t bother. If you want respect earn it by playing well.


Nic Szeremeta


Moan of the Month:


Page 1  |  Page 2  |  Page 3  |  Page 4  |  Page 5  |  Page 6  |  Page 7  |  Page 8  |  Page 9  |  Page 10  |  Page 11  |  Page 12  |  Page 13  |  Page 14  |  Page 15  |  Page 16  |  Page 17  |  Page 18  |  Page 19  |  Page 20  |  Page 21  |  Page 22  |  Page 23  |  Page 24  |  Page 25  |  Page 26  |  Page 27  |  Page 28  |  Page 29  |  Page 30  |  Page 31  |  Page 32  |  Page 33  |  Page 34  |  Page 35  |  Page 36  |  Page 37  |  Page 38  |  Page 39  |  Page 40  |  Page 41  |  Page 42  |  Page 43  |  Page 44  |  Page 45  |  Page 46  |  Page 47  |  Page 48