ersetzen. Wir betrachten den Entwicklungs- prozess vielmehr als eine Art Autobahn, von der es durch kontinuierliche Forschung im Optimalfall immer wieder Ausfahrten in Form von nützlichen Assistenzsystemen geben soll- te, die den Alltag des Baumaschinenfahrers erleichtern“, betont Martin Frank, Forschungs- ingenieur im Bereich intelligente und autono- me Fahrzeuge bei Volvo CE. „Der Fahrer wird immer der wichtigste Faktor bleiben. Ihn bei monotonen, ermüdenden Arbeitsvorgängen zu entlasten, ist sicher eines der vorrangigsten Ziele“, pflichten ihm die beiden Projektmitar- beiter und Doktoranden Daniel Schmidt und Gregor Zolynski bei.
Das von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Inno- vation geförderte Projekt THOR wurde im Jahr 2008 aus der Taufe gehoben, damals noch unter dem Namen AMoBa (Autonomer Mobiler Bagger). Seit 2009 dient der Arbeitsgruppe (AG) Robotersys teme an der TU Kaiserslau- tern ein bis auf wenige Ausnahmen absolut herkömmlicher Prototyp eines Volvo-Mobilbag- gers EW180B als reales Forschungsobjekt. Bei der ursprünglich rein hydraulisch und aus- schließlich durch den Fahrer angesteuerten Maschine waren zunächst erhebliche Anbau- ten am Hydrauliksystem notwendig, um sie mittels elektronischer Signale ansteuern zu können. Der Oberwagen des EW180B wurde in der Folge mit elektrohydraulischen Steuer- ventilen, Längenmesssensoren, Drehratenge- bern, Laser-Scanner und eingebetteter Hardware zur Dateninterpretation und Ansteuerung der Ventile ausgerüstet.
Erfolgreicher Testlauf in Konz 2011 fand die erste Phase des For- schungsprojektes ihren Abschluss mit der Demonstration einer erfolgreichen Beladung
Im Jahr 2011 zeigte der „unbemannte“ Volvo- Mobilbagger erstes autonomes Graben im Rahmen einer Präsentation in Konz.
Sollte der kraftvolle Bagger bei Tests eine zu große Ei- gendynamik ent- wickeln, kann er via Notstopp- Knopf ausge- schaltet werden.
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