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nassen Böden nicht ausreichend Grip bietet, sowie von der reinen Leistung und Hubhöhe her war es einfach Zeit für einen Neuen“, er- zählt der 40-Jährige.


Die perfekte Maschine Der studierte Agrar-Betriebswirt überließ bei der Zusammenstellung des Nachfolgers nichts dem Zufall. Nachdem Peter Kellner im Herbst vergangenen Jahres sechs Wochen lang einen L120G erfolgreich getestet hatte, plante er gemeinsam mit Frank Pletsch, Leiter der Viern- heimer Niederlassung von Bischoff Bau- und Industriemaschinen, die optimal auf seine Be- dürfnisse zugeschnittene Maschine. Heraus kam dabei ein L110G mit Straßenverkehrszu- lassung, zusätzlichen LED-Arbeitsscheinwer- fern, CDC-Steuerung, Umkehrlüfter, Zyklon- Abscheider und Zentralschmierung. Auffallendstes Merkmal des 190 kW starken Radladers ist die riesige, drei Meter breite und sechs Kubikmeter fassende Hochkippschaufel mit geeichter Wägeeinrichtung, mit der sich die 25 bis 30 Kubikmeter großen Kompost- häcksel-Anhänger mit nur fünf, sechs Lade- spielen deutlich zügiger als zuvor mit dem L90E beladen lassen. Das lange TP-Hubge- rüst macht es möglich, auch die noch hoch-


Bis zu 200.000 Kubikmeter Kompost sowie 30.000 bis 40.000 Tonnen Silomais schlägt die TKB Kellner GmbH pro Jahr um.


„Wenn ich mal ein paar Wochen lang nur im Büro gearbeitet habe, merkt meine Frau sofort, dass ich immer unruhiger werde und schickt mich mit


dem Radlader raus auf die Felder.“ Peter Kellner, auf dem Foto mit Ehefrau Corinna


wandigeren Schubbodenauflieger problemlos zu beladen und das Ladegut von oben flach- zudrücken.


„Die spezielle Agrarbereifung, die es damals für den L90E leider noch nicht gab, ist von unschätzbarem Wert. Dadurch kommt die Ma- schine auch auf rutschigem Terrain bestens voran und frisst sich förmlich in die Kompost- oder Maisberge. Der geringe Reifenluftdruck verhindert zudem die Bodenverdichtung. Der neue L110G hält absolut, was er verspricht. Und bei Frank Pletsch und dem gesamten Händler-Netz von Bischoff im Rhein-Main- Gebiet sind wir sowieso bestens aufgehoben“, schwärmt der akribische Odenwälder.


Die 30 Mitarbeiter zählende TKB Kellner GmbH bietet wirklich alles, was das landwirt-


schaftliche Herz begehrt. So können Mais, Kompost oder Grünschnitt gehäckselt und anschließend vom Volvo-Radlader auf die wahlweise von einem der drei Traktoren oder einem der 16 firmeneigenen Lkw gezogenen Auflieger verladen und umgehend zum jewei- ligen Bestimmungsort transportiert werden. Doch mit der gesamten Erntelogistik, die auch das Ausbringen von Kompost auf die Felder der Landwirte beinhaltet, nicht genug. Hinzu kommen die Aufbereitung und Vermarktung von Kompost oder Grünschnitt, die Biomasse- vermittlung, Sonderkulturen bis hin zur Dünge- beratung. Kurzum: das Rundum-sorglos-Paket – inklusive der Abwicklung allen behördlichen Schriftverkehrs. Der Kundenkreis aus dem landwirtschaftlichen Bereich stammt aus ei- nem Umkreis von bis zu 200 Kilometern. Bio- masse liefert Kellner mit seiner Lkw-Flotte zu Anlagen im gesamten Bundesgebiet.


Reine Büroarbeiten, bei denen ihn Ehefrau Corinna unter anderem durch das Erledigen des gesamten Rechnungswesens tatkräftig unterstützt, sind nicht immer nach dem Ge- schmack von Geschäftsführer Peter Kellner. Noch lieber sitzt er regelmäßig selbst hinter dem Steuer eines Lkw und vor allem an den Bedieninstrumenten des L110G, um mit seiner ebenso effizienten wie kraftvollen Spezialma- schine stundenlang landwirtschaftliche Pro- dukte zu verladen. n


DER KUBIKMETER 21


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