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IE AM STANDORT KONZ ge- fertigten Bagger und kompakten Radla-
der von Volvo Construction Equipment sind das Ergebnis intensiver, langjähriger For- schungs- und Entwicklungsarbeit. Den Mitar- beitern der in Konz ansässigen Entwicklungs- abteilungen liegt dabei eines besonders am Herzen: den Fahrern von Baumaschinen Mar- ke Volvo das Arbeiten so angenehm wie mög- lich zu gestalten, um den Unternehmern da- durch einen echten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Besonders am aufstrebenden Technologie- standort Kaiserslautern, der aufgrund der An- siedlung des Fraunhofer-Instituts und des Deutschen Forschungszentrums für Künstli- che Intelligenz (DFKI) sowie durch die hoch angesehene, einzige technisch-ingenieurwis- senschaftliche Universität in Rheinland-Pfalz in der jüngeren Vergangenheit eine beachtli- che Reputation erworben hat, hat Volvo CE
gleich mehrere ambitionierte Forschungspro- jekte laufen.
Neben dem interaktiven Fahr- und Betriebssi- mulator RODOS (RObot based Driving and Operation Simulator) am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und Kontakten zum Fraunhofer-Institut für Ex- perimentelles Software Engineering IESE, gibt es in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Kaiserslautern das Projekt ERMA (Energie- und ressourceneffiziente mobile Ar- beitsmaschinen). Hier geht es um die Erfor- schung und Entwicklung energieeffizienter Konzepte und Technologien für mobile Arbeits- maschinen. Dabei stehen die Bereiche An- trieb, Energiemanagement, Reibung und Life Cycle Management im Vordergrund.
Mit der TU Kaiserslautern verbindet Volvo CE auch das vielbeachtete Projekt THOR (Terra- forming Heavy Outdoor Robot), das zum Ziel
hat, Konzepte für die Automatisierung von Ar- beitsmaschinen für den Baubetrieb und den Bereich Bergbau zu entwickeln. Im Rahmen dieses Projektes sollen Konzepte aus der mo- bilen Robotik auf Baumaschinen übertragen und Unternehmen in diesem Bereich zugäng- lich gemacht werden. Im konkreten Fall geht es um die Modellierung und teilautonome Steuerung eines Volvo-Mobilbaggers des Typs EW180B.
Nützliche Assistenzsysteme entwickeln Zwar lautet das langfristige Ziel, einen 18-Ton- nen-Mobilbagger irgendwann einmal vollauto- nom Landschaftsformungsaufgaben durchfüh- ren zu lassen, aber primäres Etappenziel ist es, den Fahrer bei monotonen, wiederkehrenden Aufgaben zu entlasten. „Es handelt sich bei dem Ganzen immer noch in erster Linie um ein Forschungsprojekt, bei dem es Volvo CE kei- neswegs darum geht, den Fahrer eines Tages durch eine komplett autonome Maschine zu
Das langfris- tige Ziel des Projekts ist
keineswegs das komplet- te Ersetzen des Fahrers.
Der Oberwagen des EW180B wurde mit elektrohydraulischen
Steuerventilen, Längenmesssenso- ren, Drehratengebern, Laser-Scan- ner und eingebetteter Hardware zur Dateninterpretation und Ansteue- rung der Ventile ausgerüstet.
28 DER KUBIKMETER
Das Rechner- Herz des auto- nomen Bag- gers schlägt hinter dem Fahrersitz.
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