bau kann man viele interessante Baumaschi- nen fahren. Unser Maschinenpark ist allein bei Mobilgeräten mit 20 Radladern, zwei Raupen- und einem Mobilbagger von Volvo CE schon sehr gut aufgestellt. Außerdem mieten wir ständig vom Volvo-Handelspartner Robert Aebi GmbH verschiedene Baumaschinen an.
Der Kubikmeter: Welche Ziele hast du dir Ausgezeichnet INTERVIEW
Der junge Straßenbauer Alexander Göck von der Thannhauser + Ulbricht Stra- ßen- und Tiefbau GmbH aus Fremdingen (Bayern) klettert beständig die Erfolgs- leiter hinauf. Erst wurde er Landessieger im Leistungswettbewerb der Bauberufe und danach Dritter bei den Deutschen Meisterschaften 2013. „Der Kubikmeter“ sprach mit dem 20-Jährigen über Erfolge, Ehrgeiz und Ziele.
Der Kubikmeter: Glückwunsch, Alexander.
Bayerischer Landessieger und Bundesdritter unter den Straßenbauern zu sein – wie fühlt sich das an?
Alexander Göck: Natürlich bin ich stolz, das erreicht zu haben. Wir Straßenbauer mussten während der beiden Wettbewerbe aus Natur- und Betonsteinen ein Stück Gehweg erstellen – diese Aufgaben waren ganz schön knifflig. Aber ich habe solche Arbeiten auch gründlich gelernt. Bei meinem Arbeitgeber räumen die Lehrlinge im Winter nämlich nicht nur das Lager auf und putzen Maschinen, sondern sie pflas- tern auch wochenlang. Ich selbst durfte vor unserem Betriebsgebäude das Firmenlogo pflastern – aus Marmor, Granit, Porphyr und Basalt.
Der Kubikmeter: Dein Ausbildungsleiter
Bernd Friedrich sagt, du hättest Köpfchen beim Pflastern und ein Händchen am Joystick...
Alexander Göck: Bei uns wird jeder nach
seinen Fähigkeiten gefördert. Ich bin ein All- rounder und kann ein höhen- und fluchtge- rechtes Pflaster herstellen, aber auch Bauma- schinen führen. Dabei hat mir ein fünftägiger Baumaschinenkurs geholfen.
Der Kubikmeter: Mit welchen Maschinen
hast du dich vertraut gemacht? Alexander Göck: Während meiner Lehrzeit
habe ich unter anderem den Volvo-Radlader L35 bedient und durfte den Raupenbagger EC240 ausprobieren. Aber bei T + U Straßen-
als Nächstes vorgenommen? Alexander Göck: In meinem Betrieb wird
beruflicher Aufstieg gezielt gefördert. Die Ge- sellen können sich zum Polier, Meister oder Techniker weiterbilden oder das Fachabitur ma- chen und studieren. Ich selbst werde zunächst weiter arbeiten und darf schon auf Großbaustel- len meinen erfahrenen Polier Michael Taglieber unterstützen. Im nächsten Jahr werde ich dann die Meisterschule besuchen.
Führungskräfte hausgemacht
Das Unternehmen T + U Straßenbau fördert gezielt seinen Nachwuchs. Der 180 Mitarbei- ter starke Straßen- und Tiefbaubetrieb aus Fremdingen bildet ständig junge Leute zum Straßenbauer, Baugeräteführer und Kfz-Me- chatroniker aus. Die Einstellung der Schulab- gänger erfolgt nach einem erfolgreich absol- vierten Baustellenpraktikum. Später betreut der Ausbildungsleiter Bernd Friedrich persön- lich jeden Azubi, stellt ihm einen geschulten Polier zur Seite und hält während der gesam- ten Lehrzeit direkten Kontakt zur Berufsschu- le. Das Resultat: Azubis von T + U Straßenbau sind regelmäßig Jahrgangsbeste ihrer Innung. Bernd Friedrich erklärt das System dahinter: „Die jungen Facharbeiter können sich indivi- duell weiterbilden und später Führungsrollen in unserem Betrieb übernehmen. Damit blei- ben uns die Besten meistens erhalten.“
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