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© Ingrid Sperrle


Ein Gegenstand ist rostig. Ein Metallstück hat sich durch Fremd- einflüsse verändert: Wasser, Luft, Temperatur und Zeit. Etwas ist transformiert worden, vielleicht auch nicht mehr verwend- bar, hässlich geworden. Anders ist es bei der Kunst von Ingrid Sperrle. Bewusst führt sie die Metamorphose herbei. Eisenplatten in Verbindung mit Wasser, Stoff, Folie und Leinwand werden im Prozess der Veränderung, der Dynamik zu einem kreativen äs- thetischen Ausdrucksmittel. Die negative Assoziation von Rost verwandelt sich in etwas Archaisches, Elementares bis hin zu einer mehrschichtigen Tiefe des Geheimnisvollen. Wer denkt


nicht gleich an Schrott und Schrottkunst, an Gebrauchtes und zur Kunst Erhobenes? Im Dialog der Eröffnungsredner verschiedener Sparten werden diese Prozesse des Alltags einer Wegwerfgesell- schaft reflektiert, um dann den künstlerischen Prozess von Ingrid Sperrle zu beleuchten.


Ausstellung vom 28.09. – 5.11.2013 Vernissage am Fr 27.09.2013, 20 Uhr Weitere Informationen unter: www.katholische-akademie-freiburg.de


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