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EI DER 1922 gegründeten Bauunternehmung Hans Weibel AG in Bern gehören handwerkliche Tradition und technische Innovation


zusammen. Die im Laufe der Jahre zur FSH (Frédéric Steiner Holding AG) gewordene Unternehmensgruppe wird in fünfter Generation von der Inhaberfamilie Steiner geführt. Die Gruppe beschäftigt rund 250 Mitarbeitende und gliedert sich in das Bauunternehmen Hans Weibel AG mit Sitz in Bern, den Steinbruchbetrieb FAMSA SA in Massongex und die Lachat SA in Asuel als Lieferant von Kies, Sand, Belag und Beton. Die Gruppe hat Belagswerke an den Standorten Oberwangen, Granges-de-Vesin, Fégire, Busswil, Leukerfeld, Courtételle und La Malcôte. Das Berner Unternehmen setzt modernste Lastwagen und Baumaschinen ein, davon allein 13 Straßenfertiger. Die Stra- ßenbauer verarbeiten damit jährlich rund eine halbe Million Tonnen Belag. Einen großen Teil der Fertiger, darunter die neuesten, stellt Volvo CE. Der Verkauf und die technische Betreuung der Volvo-Maschinen liegen in der Hand des Volvo-Partners, der Robert Aebi AG.


V.l.n.r.: Frédéric Steiner (Inhaber der Hans Weibel AG), Bauleiter Daniel Sinzig und Hans König (Verkaufsberater der Robert Aebi AG).


sodass die sonst mit dem Schnellwechselsystem montierten Zusatz- bohlen nicht erforderlich sind. Zur Verdichtung haben die Bohlen je nach Ausführung ein Einfach- oder Doppelstampfsystem zur Sicherung höchster Einbauqualität. Inzwischen hat Andreas Holzer seinen Fünf- achs-Kipper an die linke Maschine rangiert und angekippt, um den Be- lag in den Kübel mit seinem großen Fassungsvermögen zu dosieren. Am Bedienpult dieses P6820C steht Steve Bertschy. Auch hier liegt der Verbrauch bei 8,5 bis 8,7 Litern pro Stunde. Bertschy ruft mit einem Druck auf das Display die Anzeige für den serienmäßigen Partikelfilter ab. Er betont: „Der Volvo ist leiser als die anderen. Du ver- stehst die Kollegen besser. Beim Wenden reagiert die Maschine auch schneller, und die Übersicht ist einwandfrei. Der Verbrauch ist sehr gering. Jetzt, am Nachmittag, habe ich noch für 18,3 Stunden Kraftstoff.“


Jeder Maschine sind ein bis zwei Arbeiter


Schlechtes Wetter im Sommer 2014 hat den Planern wie auch den Beschäftigten viel Flexibilität abverlangt. Immer wieder mussten kurz- fristig Einbautermine verschoben werden. Im Oktober herrschte endlich gutes Wetter. So auch bei Bargen nahe Aarberg. Hier waren auf 697 Metern Länge und einer Breite von 5,7 bis 6,2 Metern insgesamt 407 Tonnen Belag einzubringen. Am darauf folgenden Tag waren es weitere 96 Tonnen auf 286 Metern Länge und 2,9 bis 4,1 Metern Breite. Unter Bauleiter Daniel Sinzig kamen parallel zwei Kettenfertiger des Typs P6820C sowie zwei Walzen zum Einsatz. Der Belag stammt aus dem Werk in Oberwangen. Die beiden P6820C gehören zu den neuesten Fertigern im Betrieb. Sie sind für mittelgroße und große Asphaltierein- sätze konzipiert. Ihre Leistung eignet sie sowohl für den Einbau dicker Materialschichten als auch für starke Gefälle oder Steigungen.


Leise, sparsam und reaktionsschnell Simon Gfeller steht am Bedienpult der rechten Maschine. Im Augenblick zeigt dieser die Motordrehzahl 1.640 U/min und 9,0 Liter Verbrauch pro Betriebsstunde an. Noch ist für 18,7 Stunden Kraftstoff im Tank. Die komplette Vorbereitung der P6820C auf sieben bis acht Meter Arbeits- breite dauert etwa drei Stunden. Heute sind es nur rund drei Meter,


und ein Polier zugeordnet. An der rechten P6820C kontrolliert Markus Haldimann den Ablauf an seinem Bedienpult. Am linken Fertiger steht sein Sohn Yannick, ebenfalls Polier, und überprüft mit Kollegen die Be- lagshöhe und Ebenheit, während dahinter die beiden Walzen arbeiten. Frédéric Steiner, CEO der FSH-Gruppe und Verwaltungsrat der Hans Weibel AG, ist auch auf der Baustelle. Bauleiter Daniel Sinzig unterrich- tet ihn über den Verlauf der Arbeiten. Neben ihnen beobachtet Hans König, Verkaufsberater bei der Robert Aebi AG, den Einsatz der erst kürzlich ausgelieferten P6820C. Er hat die Maschinisten und Poliere in die Technik der neuen Fertiger eingewiesen: „Das war bei den erfahre- nen Profis keine große Sache.“ Die Kunden wissen die hervorragenden Serviceleistungen von Robert Aebi sehr zu schätzen. Dazu gehört eine kostenlose Maschineninspektion für den Jahresunterhalt ihres Fertigers. Auch der täglich rund um die Uhr erreichbare telefonische Support so- wie die unkomplizierte Ersatzteilversorgung, die ebenfalls 24 Stunden an allen Tagen des Jahres zur Verfügung steht, bilden einen großen Mehrwert für die Kunden.


Frédéric Steiner kann aufgrund der Erfahrungen der Mitarbeiter und den firmeninternen Analysen die Qualität der Volvo-Maschinen gut beurtei- len: „Für uns zählen die Zuverlässigkeit, die Bedienfreundlichkeit, die Motorleistung, der Verbrauch, die Versetzbarkeit und natürlich die Ein- baubreite ohne und mit den montierten Bohlenverbreiterungen.“ n


DER KUBIKMETER 41


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