ULV-Geschäftsführer Rainer Ausborn ist vom er- gonomischen Fahrerplatz und der Feinfühligkeit der Hydrauliksteuerung des Baggers überzeugt.
„Die beiden Joysticks liegen wunderbar in der Hand und sind so positioniert, dass die Unterarme bequem auf der Lehne liegen bleiben können. Das ist längst nicht bei jedem Bagger der Fall“, schwärmt der 27-Jährige. Auch Sitzposi- tion und Sitzkomfort, Sichtverhältnisse sowie der geringe Geräuschpegel am Arbeitsplatz lassen kaum Wünsche offen. Richtig begeistert aber ist der gebürtige Woltring- hausener von der Hydraulik des Volvo. Die Steuerung des Mähkorbs und anderer Anbaugeräte sei so feinfühlig, dass sich nahezu zentimetergenau damit arbeiten lasse.
Durch das extra- lange und -breite Kettenlaufwerk übt der EC140D nur ei- nen geringen Flä- chendruck auf den Untergrund aus.
Ausreichend Leistung und sparsam im Verbrauch Zufrieden zeigt sich der ULV auch mit dem Verbrauch des Baggers, der seit gut einem Jahr in Diensten der Melling- hausener steht und bereits rund 1.000 Betriebsstunden absolviert hat. Bei dem relativ leichten Einsatz im Mähbe- trieb genehmigt sich der 85 kW (116 PS) starke Volvo- Vierzylindermotor gerade einmal sieben Liter Diesel pro Stunde. Dabei reicht seine Leistung völlig aus, um den ULV- Bagger selbst mit dem ungewöhnlich langen und breiten
Kettenlaufwerk anzutreiben. Für die nächsten zehn bis zwölf Jahre wird der Volvo-Bagger seinen Dienst beim Unterhal- tungsverband verrichten und dabei an die 10.000 Betriebs- stunden abspulen.
Wenn es um Reparaturen und Wartungen an der ausge- reiften Elektronik und der komplexen Hydraulik des Baggers geht, setzt der ULV auf die Dienste der Profis aus der Swe- con-Niederlassung im 60 Kilometer entfernt gelegenen Bremen-Achim. Mit dem Volvo-Service ist der Verband rundum zufrieden. „Nicht immer muss gleich ein Techniker anrücken. Kleinere Probleme lassen sich häufig auch über eine Ferndiagnose am Telefon lokalisieren und dann von unserer Mannschaft selbst vor Ort beheben“, sagt der 50-jährige Diplomingenieur. Das funktioniere sehr gut, wenn man etwas von der Technik verstehe und die gleiche Sprache spreche. Schwerwiegende Ausfälle habe es oh- nehin bislang keine gegeben. Sonst wären auch die ambi- tionierten Tagesziele für Baggerfahrer Tobias Klußmann kaum zu erfüllen. n
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