IM EINSATZ
Aus Freude am Bauen
Zwei Kurzheckbagger des Typs ECR235DL mit Verstellaus- leger und hydraulischem Schnellwechsler bereichern den Maschinenpark der Raab Baugesellschaft im fränkischen Ebensfeld. Der Geschäftsführer bescheinigt ihnen Bestwer- te hinsichtlich Grabtiefe und Reichweite, Hydraulikleistung und Kraftstoffökonomie.
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IN BRÜCKENSCHLAG über den Obermain bei Burgkunstadt: Maschinist
Stephan Thomas treibt rasch noch eine stäh- lerne Diele im Spundkasten tiefer ins Fluss- bett, legt danach die Seitengrifframme zu Bo- den und schnappt sich den Zweischalengreifer. Damit legt er behutsam die schon fertig beto- nierten Bohrpfähle frei, damit seine Kollegen später eine Sauberkeitsschicht fürs Brücken- fundament eingießen können. Danach schnell einen Tieflöffel aufnehmen, um einen Baustel- len-Lkw mit dem Aushubmaterial zu beladen oder mit dem Anbauverdichter die Böschung am Widerlager bearbeiten – Stephan Thomas in seinem Volvo ECR235DL wechselt die Werkzeuge durch wie ein Feinmechaniker.
Mit Engagement auf hohem Niveau Sein Arbeitgeber, die Raab Baugesellschaft aus Ebensfeld, zählt auf motivierte und gut ge- schulte Fachkräfte. „Aus Freude am Bauen“
24 DER KUBIKMETER
lautet das Motto des 210 Mitarbeiter starken Betriebs, und der Geschäftsführer Wolfgang Schubert-Raab erfüllt es mit Leben: „Wir en- gagieren uns etwa jeweils zur Hälfte im Hoch- bau sowie im Tief- und Ingenieurbau, und wir erfüllen unsere Aufträge möglichst mit eige- nem Personal. Wir wollen zudem nicht unbe- dingt größer werden, sondern immer besser. Deswegen erhalten die Mitarbeiter in unserem Schulungszentrum neben den Pflichtunterwei- sungen auch regelmäßig Schulungen zu tech- nischen und kaufmännischen Themen sowie zur wirksamen Kundenbetreuung.“ Kein Wun- der also, dass bei Raab der Umsatz pro Kopf einem guten Durchschnitt entspricht und – wo- rüber Banken sich besonders freuen – die Entwicklung der Bilanzsumme eine gerade, leicht aufwärts verlaufende Linie beschreibt – ohne Spitzen und Dellen. Und auch das hat seinen Grund: „Wir nehmen Aufträge nur ko- lonnenbezogen an“, erklärt der Chef sein Er-
folgsrezept. „Bei genügender Auslastung bie- ten wir nicht und sagen den Ausschreibenden auch, warum.“
Mit ausgesuchter Maschinentechnik Auch bei der Maschinentechnik überlässt Wolfgang Schubert-Raab nichts dem Zufall. Beispiel Tiefbau: Beim kleinteiligen Bauen im Bestand sind leistungsfähige, aber kompakte Baumaschinen gefragt. Als es kürzlich zwei 30-Tonnen-Bagger zu ersetzen galt, wählte er nach eingehender Beratung mit Polieren und Fahrern schließlich den ECR235D – wohl- gemerkt eine deutlich leichtere Maschine und dazu noch mit kurzem Heck. „Der ECR235D ist nach unserer Ansicht marktweit der beste Kurzheckbagger in dieser Größenklasse“, be- gründet der Geschäftsführer seine Entschei- dung. „Wir haben viele Maschinen genau verglichen – er erreicht Bestwerte in puncto Grabtiefe, Reichweite und Hydraulikkraft. Und er ist außerordentlich sparsam beim Diesel- verbrauch.“ Also schaffte der Betrieb kurz nacheinander gleich zwei Maschinen dieses Typs an.
Inzwischen arbeitet Maschinist Stephan Tho- mas weiter an seinem Brückenbauwerk – stets den Zeitplan seiner Kolonne im Blick, denn der nächste Auftrag wartet schon. Dank seines vollhydraulischen Schnellwechslers, den der Verkaufsberater Michael Parschan vom Volvo- Vertragspartner Robert Aebi GmbH seinem Kunden mitsamt der Maschine fertig montiert auf die Baustelle lieferte, wechselt der Fahrer seine Werkzeuge durch wie bei einem Schwei- zer Taschenmesser. „Ich würde gerne Stamm- fahrer auf dem Volvo-Bagger bleiben“, bekun- det er. Das könnte durchaus klappen. Denn sein Firmenchef weiß nur allzu gut: Mit Freude am Bauen steigt auch die Arbeitsleistung. n
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