Als nach 11.000 Stunden die Vorgän- germaschine ausgetauscht werden musste, wollte Hannes Riedmeier nach intensiven Vergleichen unbedingt den EW140D haben.
Bewegende Geschichte
Böschungen und Fundamentböden für ein neues Wohn- quartier oberhalb der Hofbrauerei in Freising abziehen – kein Problem mit dem neuen Mobilbagger EW140D.
bei Kronthaler werden Menschen nach ihren Fähigkeiten eingesetzt.
Alles passt vortrefflich zueinander Baustelle Nummer drei – Zolling, Kieswerk Kronthaler: Am Stammsitz des traditionsrei- chen Betriebs, an dem seit über 150 Jahren Sand und Kies gefördert werden, erklärt Fir- menchef Christian Schneider etwas zu den Grundwerten. Gemeinsam mit seinem Bruder Manfred Schneider lenkt er die Geschicke des heutigen Kiesabbau- und Erdbaubetriebs Kronthaler. „Wir sind ein bodenständiges, re- gional agierendes und auf Werthaltigkeit be- dachtes Unternehmen“, erläutert er. „Da pas- sen Baumaschinen von Volvo und das vertrauensvolle Verhältnis zu unserem Ver- kaufsberater Gerhard Brunlehner vortrefflich zueinander.“ Im Hintergrund besorgen unter- dessen Volvo-Radlader den Rückumschlag, darunter ein nagelneuer L120G. Der war ne- ben einem Walzenzug SD115, der aus dem Mietpark der Robert Aebi GmbH herausge-
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kauft wurde, in diesem Jahr schon die vierte neu beschaffte Volvo-Maschine. „Wir waren zwar nie ein lupenreiner Volvo-Betrieb, aber bezüglich der Radlader besteht bei uns die einhellige Meinung, dass die Volvo-Maschinen am besten sind“, bekennt Christian Schneider.
Eine Ahnengalerie ausgemusterter Umschlag-, Erdbau- und Straßenbaumaschinen vor dem Verwaltungsgebäude erzählt die Geschichte von Kronthaler: Einst als reiner Kiesbetrieb gegründet, nutzte man nach dem Zweiten Weltkrieg das hohe Potenzial des Straßen- baus im Landkreis Freising und gründete eine Tiefbauabteilung. Diese wurde mit Beginn des Booms beim Wohnungsbau in eine Erdbau- sparte umgewandelt. Heute steht das Unter- nehmen fest auf den beiden soliden Standbei- nen Kiesabbau und Erdbau. Kronthaler geht mit der Zeit, aber transportiert seine festen Grundwerte mit verlässlicher Maschinentech- nik. Unterdessen wird in Freising weiter fleißig gebaut. n
Das Unternehmen Kronthaler ist eng verwur- zelt mit dem Kiesabbau und blickt am Stand- ort Zolling auf eine lange Tradition zurück. Bereits seit dem Jahr 1810 wird hier nach- weislich Kies abgebaut, anfänglich als Fron- dienst für die bayerischen Bischöfe. Im Jahr 1895 begann Josef Kronthaler mit dem Wer- fen von Sand und Kies die Geschichte des Familienunternehmens. Der Baustoff wurde unter anderem gebraucht, um die Wege vom nahen Freising nach Regensburg zu sichern – die ehemalige Salzstraße. Nach dem Zwei- ten Weltkrieg wurde im Jahr 1948 das Kies- werk Zolling in Betrieb genommen, das 1958 abbrannte und durch ein neues ersetzt wurde. Bis in die 1970er Jahre wurde sogar das weit entfernte Berlin von Zolling aus mit Sand und Kies versorgt. In Spitzenzeiten verließ täglich ein ganzer Güterzug über einen eigenen Gleisanschluss das Werk. Inzwischen kamen noch weitere Standorte mit Aufbereitungsan- lagen hinzu: 1954 das benachbarte Pulling und 1963 der Standort Erding. Heute hat das Unternehmen noch drei weitere Kieswerke und liefert seine Baustoffe an mehrere Groß- abnehmer, nämlich die an seinen Standorten ansässigen Beton- und Asphaltmischwerke.
Anfang der 1960er Jahre erkannte der Unter- nehmer Helmut Schneider-Kronthaler die großen Entwicklungschancen im regionalen Straßenbau und gründete eine Tiefbauabtei- lung. Damit behielt er Recht, denn der Land- kreis Freising entwickelte sich zur Boomregi- on. Zahlreiche Straßen wurden gebaut, und Kronthaler wurde gewissermaßen zum Haus- und Hoflieferant des Landkreises. Im Jahr 1995 aber wurde die Straßen- und Tiefbauab- teilung wieder aufgelöst und man speziali- sierte sich auf großflächigen Erdbau. Heute tragen Baustoffproduktion und Erdbau ausge- wogen zum Umsatz des Unternehmens bei, das von den Brüdern Christian und Manfred Schneider geführt wird.
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