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IM EINSATZ


Wasser marsch D


Um Entwässerungsgräben und Bäche wieder richtig in Fluss zu bringen, mäht der Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Große Aue regelmäßig Böschung und Sohle. Dabei hilft jetzt auch ein Volvo-Raupenbagger mit extralangem Laufwerk.


AS TAGESZIEL ist erklärt, der Volvo-Bagger seit früh um 7:00 Uhr im Einsatz. Fast zwei Kilometer des


Mainscher Moorgrabens sollen heute von Kraut und Wild- wuchs befreit werden, um das kleine Gewässer wieder fließfähig zu machen. Baggerfahrer Tobias Klußmann muss sich sputen. Bei über 1.500 Kilometern Gewässerlänge, die sein Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Große Aue (ULV) betreut, bleibt für lange Pausen keine Zeit – zumal der Zeitraum für die Mäharbeiten immer knapper wird. Während der Brut- und Setzzeit im Frühjahr und Som- mer ist das Mähen nur eingeschränkt möglich, sodass fast alles im Herbst zwischen Anfang September und Mitte Dezember erledigt sein muss.


„Der ULV übernimmt die Gewässerpflege und -entwicklung an Gräben, Bächen und kleinen Flüssen für zwei Unterhal- tungsverbände sowie rund 25 Wasser- und Bodenverbän- de. Unser Verantwortungsbereich erstreckt sich über das Einzugsgebiet der Großen Aue auf niedersächsischer Seite und misst über 1.000 Quadratkilometer“, umreißt ULV-Geschäftsführer Rainer Ausborn das Verbandsgebiet. Je nach Saison fallen neben Mäharbeiten auch das Krauten im Gewässerbett, Schaufeln der Sohle, Gehölzpflege oder Rohrverlegungsarbeiten an. Dafür reicht ein Bagger allein nicht aus. Insgesamt stehen dem Verband drei Raupen- bagger, ein Mobilbagger, fünf Schlepper, neun Kleintrans- porter, 14 selbstfahrende Böschungsmäher und drei Mäh- boote inklusive eines Amphibienfahrzeugs zur Verfügung. Diverse Anhänger, Tieflader, Mähkörbe, Schlegelmäher, handgeführte Front- und Seitenmäher sowie Motorsägen


20 DER KUBIKMETER


ergänzen das technische Equipment für sein rund 30-köp- figes Team.


„Etwa 65 Prozent der Leistungen erbringt meine Mannschaft selbst. Den Rest deckt der ULV über Lohnunternehmen ab. Unsere eigenen Leute sind gut ausgebildet, sehr motiviert und wissen, wie die Arbeiten auch im Hinblick auf den Na- turschutz erledigt werden sollen“, versichert der diplomierte Agrar- und Wirtschaftsingenieur. Der hohe Wissensstand sei wichtig, weil Unterhaltung und Ausbau der Gewässer immer komplexer werde. „Heute geht es nicht mehr allein darum, für einen funktionierenden Wasserabfluss zu sorgen. Gleichzeitig müssen wir den Naturschutz berücksichtigen und den Lebensraum für Pflanzen und Tiere erhalten. Beides ist möglich, verlangt allerdings viel Fingerspitzengefühl“, er- klärt Ausborn. Dazu zählt auch ein umsichtiges und sorgfäl- tiges Arbeiten beim Mähen. Das setzt zum einen versierte Baggerfahrer und zum anderen eine präzise arbeitende Technik voraus. Beide Voraussetzungen sind beim Gespann Klußmann & Volvo-Bagger erfüllt.


„Wir haben uns im Vorfeld genau umgeschaut, welcher 14-Tonnen-Bagger für die anstehenden Aufgaben am bes- ten geeignet ist. Übrig geblieben ist der Volvo EC140D“, begründet Rainer Ausborn die Wahl. Der Raupenbagger überzeugte mit seinem ergonomischen Fahrerplatz und der Feinfühligkeit der Hydrauliksteuerung. Darüber hinaus konn- te Volvo bereits zum Anschaffungszeitpunkt im Sommer 2013 mit der Erfüllung der Abgasnorm Stufe IIIB/Tier 4 interim punkten. Ausschlaggebend für den Zuschlag war


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