Vorbildliche Kooperation
IM EINSATZ
Günstige Gesamtbetriebskosten muss eine Gewinnungs- und Transportmaschi- ne bieten, um einem Steinbruchbetreiber zu gefallen. Auf Initiative von Heidel- bergCement stellten Experten von Volvo Trucks einen Steinbruch-Kipper auf die Räder und testeten ihn in einem Regens- burger Kalksteinbruch. Das Ergebnis: Der Straßen-Lkw verbrauchte nur halb so viel Kraftstoff wie sein Testpartner, ein Offroad-Starrrahmenkipper.
W
ENN BAUSTELLEN-LKW von Volvo Trucks in Steinbrüchen zum Ein-
satz kommen, hat höchstwahrscheinlich der Bergbauingenieur Dr. Matthias Lautsch von HeidelbergCement dafür den Impuls gegeben. Der Abteilungsleiter Bergbau in der Heidelberg- technologycenter GmbH besuchte einmal einen Steinbruch im schwedischen Göteborg, den Volvo CE auch öfter als Versuchsgelände be- nutzt. Dort wurde seinerzeit gerade der für härteste Arbeitsbedingungen konstruierte Baustellen-Lkw Volvo FMX vorgestellt. Dabei kam ihm der Gedanke, dass man dieses Fahrzeug nur geringfügig modifi- zieren müsse, um als Transporter im Steinbruch verwendet werden zu kön- nen. Seine konkrete Vorstellung zur Konzeption des Fahrzeugs: Wenn man alle Kunststoffteile aus- tauscht, vernünftige Räder aufzieht und eine belastbare Mulde aufbaut, die sich mit Haufwerk von der Bruchwand
beladen lässt – dann wird das Fahrzeug für die Gewinnungsindustrie interessant. Seine be- triebswirtschaftliche Überlegung: Mit den güns- tigen Fertigungskosten eines Serienfahrzeugs, einem besseren Verhältnis aus Eigengewicht und Nutzlast gegenüber einem Starrrahmen- Muldenkipper und damit einem wesentlich ge-
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