IM EINSATZ
Weit- reichend
Um den Oldenburger Graben von Schlamm und Verkrautung zu befreien, holte sich der Wasser- und Bodenverband Oldenburg bei Swecon Hilfe. Ihr Volvo-Mietbagger reicht 18 Meter weit, weshalb das Gewässer von einer Uferseite aus geräumt werden kann.
F
ÜR DIETER KNOLL (kleines Foto) muss es schnell gehen. Besonders im Frühjahr sitzt dem Chef des Wasser- und Bodenver-
bandes Oldenburg die Zeit im Nacken. Seine Bagger dürfen ab Mitte März nicht mehr ins Gelände. Dann nämlich herrscht bis Mitte Juli eines jeden Jahres Brut- und Setzzeit. Alle Arbeiten wie das Entschlammen der Verbandsgewässer oder das Mähen von Böschungen und Sohle müssen vor dem Stichtag erledigt sein. Keine leichte Aufgabe in dem schleswig-holsteinischen Verbands- gebiet, das sich auf über 250 Quadratkilometer erstreckt und das über gut 500 Kilometer offene Gewässer verfügt. In diesem Jahr galt es, den Oldenburger Graben auf einem Ab- schnitt von rund drei Kilometern wieder „flüssig“ zu machen. An dem insgesamt 23,3 Kilometer langen Hauptvorfluter waren die Arbeiten mit Unterbrechungen bereits seit Herbst 2011 im Gange. Be- gonnen hatte das Projekt im Osten am Auslauf in Dahme. Vom Schöpf- werk bis zur Stadt Oldenburg in Holstein ist der Graben im Durchschnitt 21 Meter breit – an manchen Stellen sogar knapp 30 Meter.
12 DER KUBIKMETER
„Zu viel für unsere eigene Technik. Zwar sind wir seit 2009 im Besitz von drei Volvo-Raupenbaggern, aber unsere EC140C reichen maximal neun Meter weit. Da müssten wir von beiden Uferseiten aus agieren. Das kostet Zeit und Geld“, erklärt Verbandsvorsteher Dieter Knoll. Zu- dem verhindern Naturschutzauflagen sowie teils dichte Bebauungen und Bepflanzungen der Flächen direkt am Oldenburger Gra- ben das Umsetzen und Unterhalten von beiden Uferseiten.
Als Konsequenz nutzt der Verband für solche Sonderaufga- ben den Mietservice von Swecon smartrent. Speziell für das Projekt Oldenburger Graben hat Knoll bei der Niederlassung Hamburg einen Volvo EC250E mit 18,5 Meter langem Aus-
leger bestellt. Vier Wochen unterstützte der 30-Tonnen-Bagger den Betriebshof des Wasser- und Bodenverbandes vor allem beim Einsatz am Oldenburger Graben. „Mit einem so großen Bagger sind wir erheb- lich schneller am Ziel und können Dinge erledigen, bei denen unser eigenes Equipment an seine Grenzen stößt“, bekennt der studierte Land-
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