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Die knickgelenkten Volvo-Dumper sind in Gewinnungsbetrieben und auf Baustellen mit unbefestigten Wegen allererste Wahl.


verbrauchte der Volvo-Lkw rund die Hälfte weniger Kraftstoff. Kein Wunder, bringt doch das Straßenfahrzeug ein viel besseres Verhält- nis aus Eigengewicht und Nutzlast auf die Waage. Markus Plapp, Projektkoordinator bei Volvo Trucks, ergänzt: „Ein erhebliches Poten- zial zur Kraftstoffersparnis bieten auch die einsatzgerecht wählbaren Fahrmodi. Viele Streckenanteile konnte der Lkw während der Testfahrten im Öko-Modus fahren.“ Uwe Ullrich fügt hinzu: „Einen modifizierten Straßen-Lkw im Steinbruch einzusetzen bedeutet natürlich einen völlig anderen Ansatz im Einkaufs- und Nutzungsverhalten. Natürlich erreicht solch ein Fahrzeug nicht die Lebensdauer eines schwe- ren Offroad-Kippers. Aber durch das deutlich bessere Nutzlastverhältnis sowie die geringe- ren Investitions- und Kraftstoffkosten sind die Gesamtbetriebskosten geringer.“


10 DER KUBIKMETER


Die Chancen:


Im Steinbruch und im Wechseleinsatz Für welche Steinbrüche eignen sich solche Lkw? Dr. Matthias Lautsch: „Das Haufwerk sollte nicht zu grob sein und die Förderung nicht zu hoch, unter 500 Tonnen pro Stunde. Auch die Abmessungen der Brecher-Abkipp- stelle sind bedeutsam, denn der Steinbruch- Lkw wird sehr hoch beim Entladen. Zudem sind akzeptable Fahrwege zwischen Gewinnung und Aufbereitung vonnöten. Bei scharfen Stei- nen, etwa im Granit, oder in tiefem Schlamm wie im Kalk-Ton-Gemisch wird es schwierig.“


Offroad-Muldenkipper fahren dagegen mühe- los durch solch unwegsames Gelände und sind sehr vielseitig, zum Beispiel beim inner- betrieblichen Transport von Boden, Abraum und Deponiematerial. Uwe Ullrich: „Transport-


Total Cost of Ownership


Bei der Anschaffung einer Baumaschine muss man genau kalkulieren, welche Inves- tition dem eigenen Geschäft am besten nützt. Dabei bildet der Kaufpreis lediglich einen von vielen Faktoren in den Lebenszeit- kosten der Baumaschine. Weitere Kosten rund um die Beschaffung sind Zinsen und Abschreibungen. Hinzu kommen Betriebs- kosten wie für Reifen oder Ketten, Kraftstoff und Schmierstoffe sowie Wartungs- und Reparaturkosten. Unterdessen sinkt der Wiederverkaufswert der Maschine. All diese Kosten sind variabel – und zwar maschinen-, betriebs- und einsatzseitig. Eine teurere, aber robuste und kraftstoffsparende Bauma- schine kann bei sachgemäßer Verwendung und regelmäßigem Service deutlich günsti- ger sein und geringere Total Cost of Owner- ship (TCO) verursachen als eine zunächst preisgünstigere, jedoch weniger robuste Maschine mit einem hohen Verbrauch.


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