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© Evgen Bavcˇar


Ludwigsburg, das einst beschauliche Residenzstädtchen und Sommersitz der Herzöge von Württemberg, hat sich heute zu ei- ner umtriebigen Kulturmetropole in unmittelbarer Nähe der Lan- deshauptstadt Stuttgart entwickelt – und dabei seinen barocken Charme bewahrt. Den alljährlichen kulturellen Höhepunkt bilden die Schlossfestspiele, die in ihrem umfangreichen Programm stets die verschiedenen Genres vereinen: hochkarätige Konzerte, Mu- siktheateraufführungen, Schauspiel, Lesungen, Tanz bis hin zum traditionellen Klassik Open Air mit fulminantem Feuerwerkszauber. Zahlreiche Uraufführungen, Eigen- und Koproduktionen sollen das Publikum dazu anregen, Fragen an ihr Gegenüber zu stellen. Die Entdeckung des »Du« ist das heimliche Motto der Spielzeit.


Das Motiv der Sehnsucht steht im Mittelpunkt des Eröffnungs- konzerts der 79. Festspiele. Das festivaleigene Orchester bringt unter Leitung von Christian Muthspiel Elgars »Chanson de nuit«, Strawinskys »Feuervogel«-Suite und Milhauds »Sau- dades do Brasil« zu Gehör. Als Verbindung zwischen Alt und Neu stellt Grammy-Gewinner Alegre Corrêa seiner Komposi-


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tion »Reflections on Saudades do Brasil« jeweils den entsprechenden Satz Milhauds voran. Den Schluss dieses Auftakt-Konzerts bildet Ravels grandioser »Boléro«. Im Verlauf des Festivals werden Hochkaräter der Klassik-Szene wie die Pianistinnen Katia und Marielle Labèque, die Sopranistinnen Waltraud Meier und Simone Kermes, die Baritone Christian Gerha- her und Matthias Goerne, L“Arpeggiata oder der Pianist David Fray in Ludwigsburg ebenso auf der Bühne stehen wie großartige Jazz- Künstler. So sind Bill Frisell und Sam Amidon, das Diknu Schnee- berger Trio, Brein“s Café, das Dieter Ilg Trio und in der einzigarti- gen Reihe »Song Conversation« Gianmaria Testa, Paolo Fresu und Nguyên Lê zu Gast.


Das Festspielorchester und Chefdirigent Michael Hofstetter sind un- ter anderem mit Verdis wuchtiger „Messa da Requiem“ zu erleben und beenden den Festspielsommer im festlichen Schlusskonzert mit Beethovens monumentaler »5. Sinfonie«.


Weitere Informationen unter www.schlossfestspiele.de


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