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© Marienbad


ren muss. Der Text gibt keine Antworten, aber er stellt mit wun- derbarer Leichtigkeit alle Fragen, die zu stellen sind, ohne jemals dabei einen Zeigefinger zu erheben. Schwierige Fragen, die sich aus der religiösen Erfahrung im Spannungsfeld zwischen Glau- ben und Zweifel entwickeln. Die biblische Geschichte erscheint dabei in einer neuen Perspektive, ohne an Tiefgang zu verlieren.


So wird Leibniz´ “Theodizee-Frage“ in einem unbeschwerten und humorvollen Diskurs gelöst. Am Ende ist man nicht unbe- dingt religiöser oder agnostischer als vorher, aber man verfügt über ein besseres Instrumentarium im Umgang mit Glauben und Zweifel.


Nur eines lässt das Stück bestimmt nicht zu: fundamentalisti- sche Haltung gleich welcher Couleur. Es erstickt sie in einem großen Lachen. Denn wenn ein Pinguin wie wir behauptet, er wisse, wie Gott beschaffen sei, dem schleudert die weiße Taube entgegen: „Gott ist doch kein Pinguin!“


„Nie habe ich mich so sehr an die Gedanken meiner frühen Kind- heit erinnert gefühlt, selten habe ich so gelacht, wie bei der Lek- türe dieses Textes. Und kaum wurde mir jemals bewusster, dass ich Fragen, die ich vor vielen Jahren hatte, nicht beantwortet, sondern nur zur Seite gelegt habe.“ (Marc Günther, Regisseur)


Weitere Arbeiten von Marc Günther im Theater im Marienbad: „Don Quijote“, „Alice im Wunderland“, „König David – Zither und Schwert“


Termine: Premiere: 15.04. – 20 Uhr weitere Termine: 17.04., 25.04., 22.05. – jeweils 16 Uhr


Weitere Informationen unter www.marienbad.org 11


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