SAFETY IN THE PLANT
Durchdachte Signalisierungssysteme entsprechen den industrierelevanten Normen und sind, basierend auf eigensicheren Ruhestromkreisen, u.a. auch für explosionsfähige Atmosphären geeignet. Durch schnelle Signalisierung über das Ansprechen der Berstscheibe tragen sie dazu bei, den Prozess sicher zu steuern und gleichzeitig Stillstandzeiten zu minimieren. Hochwertige Signalgeber können leicht in die bestehenden Steuerungssysteme integriert werden, um beim Ansprechen der Berstscheibe eine visuelle oder akustische Meldung zu übermitteln und die Anlage bei Bedarf abzuschalten.
Mit nicht-invasiven Hochleistungs-Signalisierungen werden Prozesse mit kritischen Drücken und anspruchsvollen Medien zuverlässig überwacht.
Mit non-invasiver Signalisierung überflüssige Stillstandzeiten vermeiden
Für Anlagen mit rauen Betriebsbedingungen eignet sich der Signalgeber NIMU (Non-Invasive Monitoring Unit). Das wiederverwendbare Überwachungssystem ist explizit für die schnelle Detektion einer Druckentlastung entwickelt worden. Der REMBE NIMU-Sensor ist in einer Sacklochbohrung im Auslassteil des Berstscheibenhalters installiert und kommt somit nicht in Kontakt mit dem Prozess respektive dem Prozessmedium, sodass er weder durch harsche Prozessbedingungen noch korrosive Medien beeinträchtigt wird und selbst unter den rauesten chemischen Betriebsbedingungen maximale Prozessdichtigkeit sicherstellt.
Der Signalgeber ist vollständig vom Prozess isoliert und eine potenzielle Leckage über etwaige Bohrungen oder sonstige konventionelle Signalisierungen nach dem Ansprechen der Berstscheibe wird verhindert – notwendig für Kunden in der Chemieindustrie, bei denen Leckagen nicht toleriert werden können und die Anforderungen an die Leckage nach gängigen Regelwerken, z.B. nach TA Luft, erfüllt werden müssen.
Des Weiteren können raue Betriebsbedingungen bei konventionellen Signalisierungen dazu führen, dass Signalgeber aktiviert wurden, wenn die Berstscheibe nicht angesprochen hat; das System ist weiterhin sicher, nur muss der Service die Einbaustelle entsprechend prüfen: Jeder unnötige Alarm führte zu unnötigen Kosten und Stillstandzeiten.
Darüber hinaus sind die konventionellen Membrandetektionssysteme zum einmaligen Gebrauch bestimmt, was mit zusätzlichen Ersatz- und Lagerkosten verbunden ist. Mit NIMU entfallen diese zusätzlichen Kosten auf Grund der gegebenen Wiederverwendbarkeit – die Gesamtzuverlässigkeit von Anlagen mit Druckentlastungseinrichtungen wird verbessert und gleichzeitig werden langfristige Ausgaben reduziert. Die „Hochleistungs-Signalisierung“ ist nicht nur nach dem Ansprechen der Berstscheibe sondern auch nach planmäßigen Wartungsarbeiten vollständig wiederverwendbar und ermöglicht somit eine einfache In-situ Funktionsprüfung; eine vereinfachte Wartung und eine reduzierte Stillstandzeit. Ein Muss in der Chemieindustrie, um die hohen Produktivitätsanforderungen zu erfüllen.
In Kombination mit der zur Verfügung stehenden Prozessleittechnik, oder gerne auch alternativ mit dem REMBE iQ Safety Cockpit, werden ungewollte Überdrücke schnell detektiert und ermöglichen dem Betreiber den Einsatz routinemäßiger Notfallmanagement-Protokolle.
MARCH/APRIL 2024
Signalisierung NIMU (nicht invasive Berstscheiben- Überwachung)
Über REMBE – die REMBE Alliance stellt sich vor
REMBE verbinden die meisten Personen mit der REMBE GmbH Safety+Control, den Spezialisten für Explosionsschutz und Druckentlastung weltweit. Das Unternehmen bietet Kunden branchenübergreifend Sicherheitskonzepte für Anlagen und Apparaturen. Sämtliche Produkte werden in Deutschland gefertigt und erfüllen die Ansprüche nationaler und internationaler Regularien. Zu den Abnehmern der REMBE- Produkte zählen Marktführer diverser Industrien, darunter die Nahrungsmittel-, Holz-, Chemie- und Pharmaindustrie.
Das ingenieurtechnische Know-how basiert auf 50 Jahren Anwendungs- und Projekterfahrung. Als unabhängiges, inhabergeführtes Familienunternehmen vereint REMBE Expertise mit höchster Qualität und engagiert sich weltweit in diversen Fachgremien. Kurze Abstimmungswege erlauben schnelle Reaktionen und kundenindividuelle Lösungen für alle Anwendungen: Vom Standardprodukt bis zur Hightech- Sonderkonstruktion.
Neben der REMBE GmbH Safety+Control (
www.rembe.de) mit ca. 340 Mitarbeitern weltweit, Hauptsitz in Brilon (Hochsauerland) sowie zahlreichen Tochtergesellschaften weltweit (Italien, Finnland, Brasilien, USA, China, Dubai, Singapur, Südafrika, Japan), firmieren vier weitere Unternehmen unter der Dachmarke REMBE:
• REMBE Research+Technology Center GmbH (
www.rembe-rtc.de)
• Die REMBE Advanced Services+Solutions GmbH (
www.rembe-
services.de)
• Die REMBE Kersting GmbH (
www.rembe-kersting.de) • REMBE FibreForce GmbH (
www.argusline.de)
www.reviewonline.uk.com 21
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